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Santa Cruz de la Sierra, Bolivien!!!

Written on: Sunday November 8th, 2009

Okay, es ist Zeit, mal wieder einige Neuigkeiten mitzuteilen. Leider hatten wir die letzten Tage keinen Zugang zum Internet, sodass wir keine Gelegenheit hatten, Neuigkeiten mitzuteilen. Daher hier nun die Ereignisse der letzten paar Tage:

 

Freitag, der 6. November 2009: Wir standen vor 5.00 Uhr auf, denn wir wollten sehen, ob wir es bis Puno (am Tititcaca-See) schaffen würden. Das war eine lange Strecke von rund 800 km, teilweise ziemlich durch die Anden.

     Nach einem wohlschmeckenden Frühstück (wie lange hatten wir schon nicht richtig gefrühstückt?) ging die Fahrt los. Doch obwohl der Weg relativ gut war, so war es doch so neblig, dass wir deswegen kaum 100 Meter weit sehen konnten. Oftmals war es völlig unmöglich, einen langsam fahrenden Lastwagen zu überholen, denn man konnte einfach nicht weit genug sehen. Auf einer Stelle begegneten wir ein Unglück, das wohl vor kurzer Zeit geschehen war. Ein Lastwagen war vom Weg abgekommen. Glücklicherweise war hier nicht eine Schlucht, wie wir sie nachher im Laufe des Tages noch oft sehen sollten. Von Zeit zu Zeit nieselte es, ab und zu regnete es sogar.

     Als wir etwa 2 Stunden gefahren waren und es gerade regnete, bemerkte ich, dass der Alternador nicht lud. Trotzdem fuhren wir noch etwas weiter, denn es gab hier keine passende Stelle, um anzuhalten. Außerdem regnete es gerade ziemlich und das Nichtladen des Alternadors war kein äußerst dringendes mechanisches Problem, sodass wir deswegen nicht zwingend anhalten mussten. Bei einer Tankstelle, wo wir noch Benzin nachfüllten, säuberten wir dann die Klemmen bei der Batterie. Noch wussten wir nicht genau, wo das Problem steckte. War es irgendwo ein Wackelkontakt oder hatte tatsächlich der Alternador versagt? Ab und zu klopften wir auch etwas an den Alternador, und jedesmal wenn wir was säuberten oder am Alternador klopferten, funktionierte er wieder für eine Weile, bis eine Lampe am Amaturenbrett uns wieder anzeigte, dass er wieder nicht lud. Während wir fuhren und überlegten, was zu tun wäre, hielten wir immer ab und zu an, um zu klopfern und zu säubern.

     So kamen wir jedoch voran, wenn auch langsamer als uns lieb war, bis wir auf einmal eine lange Lastwagenschlange vor uns sahen. Was war los? Wir überholten viele Lastwagen, die schon angehalten hatten, da von vorne kein Fahrzeug kam. Inzwischen kamen doch ab und zu Fahrzeuge, sodass wir uns gezwungen sahen, uns auch in die wartende Schlange von Fahrzeugen einzureihen. Bald merkten wir, dass es auf der Strecke vor uns am Vorabend eine SchlammLawine gegeben hatte, sodass die Fahrzeuge nur langsam durchfahren konnten, denn nur eine Fahrbahn war brauchbar. So hieß es warten.

     Inzwischen stieg ich aus und sprach mit einem Mann, der hier wohnte. Es regnete immer noch leicht. Wie er sagte, hätte es hier seit 11 Jahren nicht geregnet. Für uns war es nur ein kleiner Regen, den wir hier begegneten, doch meinte er, es hätte seit dem Jahr 1998 nicht so sehr geregnet. Für mich war das unvorstellbar. So konnte ein kleiner Regen schon eine SchlammLawine auslösen, was der Grund für den Stau war.

     Da wir kaum vorankamen, stieg ich aus, nahm mein Fotoapparat und wollte mal nachsehen gehen, wo die Lawine war und ob es Aussichten gab, dass wir bald würden weiterfahren können. Da der Weg kurvig war, konnte ich nicht sofort erkennen, wie weit die Lastwagen- und Buskaravane (denn es waren hauptsächlich Lastwagen und Busse, die hier warteten) noch reichte. Irgendwie hatte ich angenommen, dass die Lawine den Weg um die nächste Kurve verschüttet haben würde, aber es wurde noch ein paar Male die nächste Kurve, bis ich zu einem Polizist kam, der die Fahrzeuge aufhielt. Ich sprach mit ihm und er sagte, dass sie jeweils 15 Fahrzeuge auf einmal von einer Richtung fahren ließen, dann 15 von der anderen Richtung. Und jedesmal dauerte es eine Weile, bis die 15 (meist Busse und Lastwagen) durch waren, denn sie konnten auf Grund der Umleitung nur langsam fahren. Na gut, es ging wenigstens vorwärts, das war gut. Aber von da wo wir angehalten hatten waren es noch etwa 50 Fahrzeuge (nur von unserer Richtung), die auf die Durchfahrt warteten. Der Polizist war freundlich. Ich war jedoch noch nicht bei der Stelle angelangt, wo die Schlamm-Lawine den Weg versperrt hatte. Also ging ich weiter. Hier begann die Umleitung, sodass auf dem Weg vor mir bis zur Wegsperre nur ein Lastwagen stand, der hier geparkt hatte. Doch war der Weg schlammig und ich musste darauf achten, wie ich einigermaßen trockenen Fußes weiter kam. Überall standen Menschen, Passagiere der Busse und Lastwagenfahrer, die noch auf ihre Durchfahrt warteten. Es dauerte nicht lange, bis ich bis da war, wo die Lawine über den Weg gekommen war. Genau in dem Moment, als die Lawine über den Weg gerauscht war, waren wohl Fahrzeuge auf dem Weg gewesen, denn ein kleiner Personenwagen und ein kleiner Lastwagen waren festgeschüttet. Arbeiter waren gerade dabei, dass sie versuchten, mit einem kleinen Bagger den Personenwagen frei zu bekommen, was ihnen jedoch noch nicht gelingen wollte. Im Fahrzeug selbst befand sich eine Schlammschicht, die fast bis an die Sitze reichte. Ich machte einige Fotos, sprach mit einigen Personen und ging dann zurück. Was sollten wir tun? In der Reihe bleiben, bis wir dran waren? Oder versuchten so viele Lastwagen und Busse wie möglich vorbeizufahren, um schneller voranzukommen? Letzteres gefiel mir besser, obwohl das einem gegen das Gewissen war. Schließlich waren da viele Lastwagen und Busse, die wohl auch dringend darauf warteten, weiterzufahren. Sie hatten keine Möglichkeit, vorbeizufahren, und je mehr kleine Fahrzeuge ihnen vorbeifuhren, desto länger dauerte es natürlich, bis sie durchfahren konnten. Trotzdem fasste ich mir ein Herz und fragte dem Polizist, der die 15 Fahrzeuge jeweils durchfahren ließ, ob er es uns erlauben würde, die Lastwagen vorbeizufahren. ?Ja", sagte er freundlich, ?wenn keine Fahrzeuge von vorne kämen, könnt ihr vorbeifahren." Frohen Herzens beieilte ich mich, zurück zu unserem Auto zu kommen, wo Kennert noch immer wartete. Inzwischen war er jedoch schon viele Fahrzeuge vorbeigefahren. Da gerade kein Gegenverkehr war, fuhren wir fast bis vorne der Fahrzeugschlange, warteten dann eine kurze Weile und schon konnten wir durchfahren. Wie froh waren wir, dass wir doch weiterfahren konnten, obwohl wir doch etwa eine Stunde verloren hatten durch diesen Stau.

     Als wir wieder einmal anhielten, um an den Kabeln und Alternator zu klopfern (denn der Anzeiger zeigte es deutlich, dass der Alternator nicht lud), merkte ich, dass unser rechter Hinterreifen Luft verlor. Aha, also wieder eine Reifenpanne. Glücklicherweise hatten wir gerade angehalten, und zwar auf einer Stelle, wo wir gut vom Weg runterfahren konnten. So gingen wir an die Arbeit, den Reifen zu wechseln. Sofort merkten wir, dass der Reifen genau an der Stelle Wind verlor, wo die Jungs uns in San Jose, Costa Rica, den Reifen kaputtgespickt hatten.

     Den Ersatzreifen rangestellt fuhren wir weiter, jetzt auf der Suche nach einer Reifenwerkstatt. Wir mussten auch nicht allzu lange fahren, bis wir in einem Dörfchen eine Reifenwerkstatt fanden. Glücklicherweise hatte er einen neuen Schlauch, der da reinpasste. Es schien uns auch die beste Lösung zu sein, denn der Schnitt war relativ groß, und da der Flicken nicht gehalten hatte, würde ein neuer wohl kaum besser halten. Damals in Costa Rica meinten wir, dass der Reifen sehr gut repariert worden war. So setzte er einen Schlauch im Reifen rein und wir konnten weiterfahren.

     Der Weg führte uns nun, wie schon die letzte Strecke bis zu diesem Dorf, scharf an der Atlantikküste entlang. Der Weg war äußerst gefährlich, da er sehr kurvig war, teilweise mit Steinen besät, die von der Bergwand zu unserer Linken runtergefallen waren. An der rechten Seite fiel die Felswand dann fast senkrecht in die Tiefe bis zum Ozean, mal 100, mal bis zu 200 Metern. Uns gruselte bei dem Gedanken, da runterzuschleudern. Nachher hörten wir im Fernsehen die Nachricht, dass auf einer Stelle (nicht auf der Strecke, wo wir gefahren waren, sondern in einem anderen Teil Peru's) ein Lastwagen auf Grund eines mechanischen Defekts etwa 100 Meter in die Tiefe gesaust war. Der Fahrer und sein Beifahrer hatten den Sturz überlebt, waren jedoch mit extrem schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

     Im selben Dorf, wo wir den Reifen reparieren ließen, sprachen wir noch mit einem Elektromechaniker. Der testete unseren Alternator ab und sagte, die Kohlen würden verbraucht sein. Was nun? Er warnte uns, wenn die Batterie zu wenig Strom haben würde, könnten wir nicht mehr starten, denn unser Fahrzeug benötigte unbedingt Strom, um anzuspringen. Das war uns klar. Da er aber nicht in der Lage war, die Kohlen zu wechseln (er hatte die nicht vorrätig und in ihrer Siedlung gabs sowas wohl nicht, was uns auch nicht verwunderte), so entschlossen wir uns, weiterzufahren bis Arequipa. Auf dem Weg dahin hielten wir dann immer ab und zu an, klopften etwas am Alternator und fuhren dann weiter, was meistens bewirkte, dass er wieder für eine gewisse Zeit, mal länger, mal nicht so lang, seine Arbeit tat.

     Arequipa liegt etwa 100 km landeinwärts vom Pazifik. Wir bogen bei Camana ab und fuhren Richtung Nordost, immer höher in die Anden rein. Zu unserem Vorteil war der Weg gut und wir konnten lange Strecken auf dem Plateau fahren, wo der Weg schnurgerade war. Das nutzten wir aus, um schnell zu fahren, denn in Arequipa wollten wir sehen einen Elektromechaniker zu finden, der uns helfen könnte.

     Diesmal war das Glück auf unserer Seite. Kaum waren wir in die Stadt reingefahren, bog ein größerer Weg nach links ab, der uns größtenteils an der Stadt vorbeiführen sollte. Da bogen wir rein und sahen auch gleich eine Werkstatt. Nebenan war der Elektromechaniker, der nach einem kurzen Test sofort sagte, dass die Kohlen des Alternators abgenutzt wären. Er hatte solche Kohlen vorrätig und würde die sofort für uns wechseln. Das war mehr als wir uns erträumt hatten, aber wir waren froh darüber. Ein paar seiner Arbeiter machten sich sofort an die Arbeit, und nach etwas über einer Stunde waren wir wieder fertig für die Weiterreise. Am Rand der Stadt zeigte der Arbeiter, der die Arbeit an unserem Fahrzeug tat, ein Hotel (er wohnte in der Nähe und hatte uns gebeten, ihn bis da mitzunehmen, was wir auch getan hatten). Da wir kaum noch peruanische Währung hatten, mussten wir erst noch ins Zentrum von Arequipa fahren, um bei einem Geldautomaten Geld abzuheben. Gleichzeitig aßen wir ein schmackhaftes Abendbrot. Die Tochter unserer Hotelfrau hatte sich bereit erklärt, uns den Weg ins Zentrum der Stadt, zum Geldautomaten und zu einem Restaurant zu zeigen, was wir sehr schätzten.

     Zurück im Hotel angekommen waren wir müde, sodass wir uns nur noch duschen und zur Nachtruhe legen wollten, denn Internet hatte das Hotel ohnehin nicht.

 

Samstag, der 7. November 2009: Etwas nach 4.30 ratterte der Zug etwa 20 Meter von unserem Hotel entfernt vorbei. Wir wachten beide davon auf, und weil Kennert davon klar wach war und nicht mehr einschlafen konnte, so wollte er aufstehen und weiterfahren. So machten wir uns fertig und fuhren los.

     Der Weg führte uns nun weiter in die Anden rein. Unsere nächste Station war Puno, welches am Titicaca See liegt. So fuhren wir immer höher und höher. Wir hatten eine wunderbare Aussicht. Anfänglich hatten wir gedacht, der Weg würde sehr kurvig und hügelig gehen, was jedoch kaum der Fall war. Zuerst ging es stätig höher, dann konnten wir lange Strecken auf dem Hoch-Plateau fahren, sodass wir viel schneller als erwartet vorankamen. Unser Ziel für heute war gewesen, etwas bei La Paz, Bolivien, vorbeizukommen. Wir kamen jedoch weit über dieses Ziel hinaus, da der Weg besser war als wir erwartet hatten. Richtig genießen konnten wir die Strecke entlang des Titicaca, die sehr eben war und uns mehrere Male einen wunderschönen Ausblick über den See gab. Es ist wahrhaftig ein Naturwunder, dass man in dieser Höhe von 3812 Metern über dem Meeresspiegel einen See dieses Ausmaßes sieht. Bisher hatten wir kaum was anderes als Sand- und Steinwüsten gesehen hier in Peru, obwohl wir tausende Kilometer an der Küste entlang gefahren waren, unterbrochen lediglich von einigen Oasen, wo man wohl mit Bewässerung verschiedene Gemüsekulturen und Zuckerrohr anpflanzte. Hier aber schien das Leben sogar uns möglich zu sein, denn es gab Vegetation, wenn diese auch spärlich war. Wir sahen Esel, Rinder, Schafe und Vicunjas, die die Menschen wohl zum überleben brauchten. Auch wurde hier mehr Ackerbau betrieben, wenn auch nur im kleinen Stiel (Gemüse hauptsächlich wie ich feststellte). Eigentlich die ganze Strecke entlang des See's war teilweise spärlich, teilweise dichter besiedelt. Auffallend waren uns die vielen Kreuze, die wir in den letzten paar Tagen am Wegrand gesehen hatten. Wenn jedes Kreuz für ein Menschenleben stand, das hier durch Verkehrsunfälle zu Tode gekommen waren, dann war das sehr viel.

     Gegen Mittag kamen wir bei bei der Grenzstadt Desaguadero an. Es schien so, dass der Grenzübergang schnell vonstatten gehen würde. Aber wir hatten nicht daran gedacht, dass man hier eine Mittagspause macht, auch die Grenzbeamten hielten Mittagspause. Wir kamen eben noch aus Peru raus und konnten durch die Migrationsbehörde unseren Stempel im Pass bekommen, da war die Mittagspause da. Uns fehlte jedoch noch die Erlaubnis für unser Fahrzeug. Anfänglich wurde uns gesagt, wo wir das erledigen musste, und zwar als erstes, doch der Mann sagte, wir sollten zuerst durch die Migrationsbehörde, was wir dann auch taten. Als wir dann das mit der Autoerlaubnis erledigen wollten, sagte er uns, dass sein Computer nicht funktionierte, wir sollten ein paar Kilometer weiterfahren, da würde man uns die Erlaubnis machen. Na gut, wenn dem so wäre, würden wir es tun.

     Bei den Bürogebäuden angekommen, erfuhren wir dann die Überraschung. Es war nun kurz nach 1.00 Uhr Mittags, und die Grenzbeamten hatten von 1.00 – 3.00 Uhr Mittagspause. Es schien so, das einzige, was uns übrigbleiben würde, wäre zu warten. So machten wir einen kleinen Spaziergang und fuhren dann zurück in die Stadt, wo wir unsere peruanischen Soles und auch noch einige Dollar in bolivianische Pesos umwechselten. Gerne wollten wir auch noch tanken, doch die beiden Tankstellen in dieser Stadt an der bolivianischen Seite waren mangels Brennstoff geschlossen.

     So fuhren wir zurück zu dem Büro mit der Absicht, hier zu warten, bis die heilige Siesta abgelaufen wäre. Doch waren wir kaum da angekommen, kam eine junge Frau schnellen Schrittes auf unser Auto zu und sagte, ob wir diejenigen wären, die mit den Dokumten geholfen werden wollten. Ja, natürlich, das waren wir. Sie sagte, wir sollten mitkommen, uns würde sofort jemand helfen. Was? Wir konnten unseren Ohren kaum trauen. Was war das? Eine Falle? Etwas misstrauisch und doch innerlich froh folgten wir ihr. Da kam uns auch schon ein junger Grenzbeamter entgegen, der gerne bereit war, uns die erforderliche Erlaubnis auszustellen. Als er merkte, von wo wir kamen, fing er plötzlich an Englisch zu sprechen. Es war zu merken, dass er sein relativ gutes Englisch gerne praktizieren wollte. Verwundert fragte ich, wo er denn Englisch gelernt hätte. Da stellte sich heraus, dass er ein paar Jahre in China und auch ein paar Jahre in Washington, USA, gelebt hatte, wo auch seine Englischkenntnisse herkamen. Er war freundlich und hilfsbereit, und nach einer Viertelstunde etwa waren wir zur Weiterfahrt bereit. Ich wartete vergebens auf die Bitte nach einem kleinen Trinkgeld für den Gefallen, den er uns getan hatte, aber nichts dergleichen folgte. Stattdessen wünschte er uns frohen Herzens eine gute Weiterfahrt.

     Wir waren froh, dass wir nicht hatten warten müssen, bis die Mittagspause vollständig vorüber war.

     Auf der Strecke bis La Paz wurden wir mehrere Male kurz von Militärkontrollen aufgehalten und nach den Dokumenten gefragt.

     Die Fahrt durch La Paz war nicht etwas, worauf wir uns gefreut hatten, aber sie lief doch ziemlich glatt ab. Wir fragten pünktlich nach dem Weg Richtung Oruro und Cochabamba, wo wir weiterfahren wollten und kamen dann auch bald auf den richtigen Weg aus der Stadt raus, jedoch nicht ohne eine zeitlang im Stau zu verbringen.

     Nun führte uns der Weg weiter durchs Hochland, der jedoch nun etwas hügeliger und kurviger wurde. Deswegen kamen wir besonders die erste Strecke nach La Paz nicht so schnell vorwärts als bisher, aber es war trotzdem nicht schlecht.

     Die letzte Strecke bis Cochabamba fuhren wir abends, da es inzwischen schon finster geworden war. Als wir schließlich Abendbrot gegessen und ein passendes Hotel gefunden hatten, war es schon 11.00 Uhr abends.

 

Sonntag, 8. November 2009: Von Cochabamba gings heute raus aus den Anden ins Flachland Richtung Santa Cruz de la Sierra, wo wir etwa um 3.30 Uhr nachmittags bei Hans und Elma Schroeder ankamen.

     Heute Abend wollen wir hier nach langer Zeit endlich mal wieder einen vernünftigen Asado genießen.

 

 

From Hermann aus Quito on Nov 8th, 2009

Junges, doa fee wee ons doch sea daut jie good in Santa Cruz onjejome send. Na nu es paraguay moa noch romme Akj...

From Benjamin Penner, Kol.Sommerfel on Nov 8th, 2009

que lindo, wann sind sie dan bis Kol Sommerfeld, hier warten etliche Leute schon nach euch. Lasst den Asado gut schmecken, grueszt Hans u Elma Schroeder noch, von Benjamin Penner Kol. Sommerfeld Paraguay

From Hein & Mika Friesen on Nov 8th, 2009

Euer Bericht von den letzten Tagen ist spannend. Jetzt habt ihr´s bald geschafft bis Paraguay! Für die letzte Strecke wünschen wir euch ein "heiles" Auto, Bewahrung und Freude. Suerte!

From alvin on Nov 8th, 2009

"coche a la vista..." Ja, bald wird man im Norden eine Staubwolke aufkommen sehn, mit ein jeep mitte drinn. Paraguay is mittlerweile auch schon sichtbar in euren google map...da fehlt nur noch wenig, bis der Ziel erreicht wird. Bis bald.

From Alice on Nov 8th, 2009

Hallo Jungs. Freut uns das ihr es bis Santa Cruz geschaft habt.Wir wünschen euch einen schönen Aufenthalt in Bolivien und eine gute fahrt bis zum Chaco. Von Alice & Erhard

From F Schneider loma plata on Nov 8th, 2009

Aber sehr schoen und interesant wieder von euch zu hoeren . Es fehlt nur noch 1000 Km bis Loma Plata weiter gute Reise, u alles beste

From Largo on Nov 8th, 2009

Hi, Jungs, die letzten Neuigkeiten vom Fussball Menefepa - MFBO: Loma Plata Meister, Filadelfia Vizemeister, (beide mit gleicher Punktezahl, doch mit Goldifferenz, dann Sommerfeld und Sport Concordia, auch mit gleicher Punktezahl aber mit Goldifferenz für Sommerfeld. Gute Fahrt weiter!

From Kennert on Nov 9th, 2009

Hallo Benjamin Penner, unser Plan sieht vor, dass wir am Mittwoch in den Chaco fahren und dann will ich Samstag losfahren noch Rio Verde (und Umgebung) und dann am Sonntag nach Sommerfeld und Bergthal kommen. Am Montag dann weiter bis Asuncion. Dienstag Flug nach Hause. So haben wir es geplant, was Gott vorhat, wissen wir nicht. Alles Gute, vielleicht sehen wir uns noch. Kennert

From Km 81 on Nov 9th, 2009

... dann seid ihr ja bald in Paraguay! Wünsche weiter eine gute Reise!

From Alfred Janzen on Nov 9th, 2009

Fuerza muchachos, letzter prime vom Rally. Alles gute...

From zachries.fetalt@gmail.com on Nov 9th, 2009

Na jo dann junges, mau mootich wieda. Suerte y animo wann jie juent opp den waich opp den picada 500 bejaewen. Daut denkt mie noch seeja goot von donn ausz wie dee straeakj mol aewa stuckaden. It's great to hear you arrived safely in Santa Cruz. Saludos to Hans and Elma, and I wish you well as you get on the road again for the home stretch.

From Gerhard and Mary on Nov 9th, 2009

Jetzt seid Ihr bald am Ziel und habt soviel erlebt. Wir lesen Euren Bericht mit Interesse und wuenschen eine gute Zeit in Bolivien und glueckliche Fahrt bis Paraguay. Wir hatten hier in Winnipeg gestern auch "Asado" bei 13 C Temperatur draussen./mf

From E.Dueck on Nov 9th, 2009

Hallo! Uns freut es das euer Jeep imer wider Funcioniert,wir haben gestern Campeon Gefeiert im Intercolonialen Fussbal,unser Timothy war mit voller Kraft im Spil.noch eine gute Reise bis in dem Chaco

From arthur von bergthal on Nov 9th, 2009

hee jugens vergest nicht euer licht anzuschalten wenn ihr in paraguay rein fahrt ..fliz cumpleanos carl zacharies ''

From Reinhold on Nov 9th, 2009

Nur noch einmal gut im schwung machen und dann rollen lassen, dann kommt ihr genau bis zur Tankstelle in Loma Plata. Ja wir haben Summer in Winnipeg, ich Samstag Asado gabacken fuer euch, aber weil Sie nicht erschiehnen, musste Ich es mit andern essen. Schmeckte gut. Alles gute und Gott mit euch. Fotos porfavor.

From Delbert & Steffi on Nov 10th, 2009

Schoen das ihr es bis Santa Cruz geschafft habt! Gute Reise weiter!

From steinbach on Nov 10th, 2009

congratulations!

From from winnipeg on Nov 11th, 2009

I hope you make it safe to Paraguay,congratulacion!

From Reinhold on Nov 11th, 2009

Wo bleibt ihr denn Jungens, haben die euch in Santa Cruz festgenommen oder wollt ihr uns ueberraschen mit eurer ankunft in Paraguay. Alles gute von Winnipeg mit Summer Temperaturen; Heute +12