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La costa del Ecuador

Written on: Thursday May 12th, 2011

A journal entry from: America del Sur

Puerto Lopez

Nach dieser mühsamen Nachtfahrt mussten wir den Tag etwas langsamer angehen. Am folgenden Tag jedoch besuchten wir die Isla de la Plata (Silberinsel). Die heisst so, weil es auf den Felsen viel Vogelscheisse hat, und die in der Sonne wie silbern erscheint.... Naja, soooo silbern war das nun auch wieder nicht! ;-) Auf jeden Fall behaupten sie, dass dies die Galapagos für arme Leute sei. Nun, wir waren nach den Galapagos eher etwas enttäuscht. Zwar sahen wir viele Blaufusstölpel und Fregatvögel, aber das war auch schon alles. Die Insel an sich is sehr trocken und nicht speziell. Und auch das Schnorcheln war sehr enttäuschend. Ausser Korallen hatte es nichts. Also, wenn jemand auf die Galapagos will, dann besser zuerst auf diese Insel und nicht danach!

Und auch hier konnten wir es einfach nicht lassen, uns mussten nochmals einen dicken Neopren anziehen und ins Meer abtauchen. Der erste Tauchgang war dann auch noch recht schön. Es ist nicht zu vergleichen mit den Galapagos. Denn hier sieht man mehr kleine Sachen, wie Moränen, und ganz viele schöne Korallen. Der zweite Tauchgang war dann eher mühsam. Wir mussten mit einer einer Gruppe gehen, die den Kurs absolvierten. Wir waren da nur auf 5 Meter Tiefe und sahen ausser einer grossen Stachelroche nichts. Naja, aber der ganze Tag war toll, auf dem Meer zu sein, auszuspannen und zu geniessen. Übrigens, wir haben per Zufall die beste Tauchschule erwischt! ;-) So gingen wir am Abend auch mit ihnen ein Bierchen trinken. Echt gute Leute dort. Der letzte Tag an diesem schönen Ort, wo wir Unmengen Batidos (superfeine Fruchtsäfte, die mit gefrorener Milch und gefrorenen Früchten mit wenig Flüssigzucker gemacht wird, himmlisch!!!) an den Strandbars genossen, führte uns in den Nationalpark Machalilla. Da gibt es wunderschöne Strände, mit Felsformationen und einem Aussichtspunkt.

Canoa

Canoa ist einer der berühmtesten Surferstrände Ecuadors. Als wir jedoch nach einer sehr mühsamen Reise in Canoa ankamen, hatte es aber gar keine Wellen. Aber es ist ein ruhiger, kleiner, herziger Ort. Trotzdem blieben wir nicht lange da, und reisten, wieder einmal mehr mühsam, nach Mompiche. Die Küste Ecuadors zu bereisen ist sehr anstrengend, denn es gibt keine Langstreckenbusse. So kann man höchstens 2 Stunden in einem Bus sitzen, muss diesen wieder wechseln, wird irgendwo auf der Strasse rausgelassen, weiss nicht wo und wie weiter. Oft hat es zwar Busterminals, aber da dürfen manchmal nur gewisse Busse rein, und meist fahren auch nicht alle Busse dort hin. So kommt man irgendwo an, und dann heisst es, nein, von hier fahren keine Busse dahin wo ihr wollt....! Echt mühsam....

Mompiche

Auf der Reise nach Mompiche lernten wir einen netten Ecuatorianer kennen. Wir standen wieder einmal hilflos an einer Strassenecke und versuchten uns durchzufragen, wo wir hin müssen für den nächsten Bus. Da erbot sich ein Typ, uns zum nächsten Ort, wo er sowieso hin musste, mitzunehmen. Wir müssten nur 20 Minuten warten, dann gehts los. Nun, zuerst besuchten wir seine Fabrik, dann ging er nach Hause zum Essen (wo wir auch gleich noch eingeladen wurden!), und nach ca 1.5 Stunden brachen wir dann wirklich auf;-)! Aber er war sehr nett und erklärte uns auch viel über die Landschaft, über die Bäume für die Holzwirtschaft usw. Irgend wann am späten Nachmittag erreichten wir unser Ziel. Dieses Mompiche ist wirklich hübsch. Es ist ein kleines Fischerdorf, das sicher nicht mehr als 500 Einwohner und nur wenig Touristen hat. Und so kennt man sich schnell ;-)! Machen kann man da eigentlich nichts, ausser sonnenbaden, Essen, oder dem langen Sandstrand entlang gehen. So genossen wir hier einige friedliche, heisse Tage, bevors wieder ins Hochland ging.

Otavalo

Unsere letzte Station in Ecuador hiess Otavalo und ist berühmt für seinen riesigen Samstagsmarkt, den wir leider verpassten. Aber es hat auch so viel Markt und wir kauften wieder einmal viele Souvenirs ein... Schliesslich müssen wir die Sachen nun nicht mehr so lange rum schleppen ;-)!

 

From Martina on May 15th, 2011

Hello! Ich schreib auch wieder einmal einen Kommentar: Ganz tolle Bilder, vor allem die Krebse find ich toll! Freue mich schon auf eure Präsentation zu Hause! Wir erleben hier gerade die "kalte" Sofie, der letzte Tag der Eisheiligen--> im wahrsten Sinn! Kalt ists Hagel und Regen, doch morgen solls schon wieder schöner sein ;-) Judihui! Schicke euch liebe Grüsse Martina

From Crisundrosche on May 18th, 2011

Hihi, ja die chräbs, de rosche cha eifach ned ufhöre sie z fötele;-) und wie mier üs erst freued wieder hei z cho!!!!!!! Hoffentli isch de s wätter wieder besser;-)! Mier sind hüt de letscht tag ade wärmi, nachär gahds wieder id bärge!!!! Besos us kolumbie!!!!

From sofra on May 18th, 2011

Hoi zäme ;-))) Ja da isch nu öpper wo wieder emal e chli öppis schriebt. Sorry, hend eifach kei Zyt gha. Aber jetz nach dere Züglerei lömmer üs gärn wieder vo üchne tolle Reiseerläbnis i Feriestimmig versetze. Ganz klar hend mier immer üchi Text's gläse, aber äbe zum schriebe heds halt nid au nu glanget. Aber äbe, jetz isch Alles andersch, sogar üsi Wohnadrässi ;-))) hi, hi,hi und s'gfallt üs sogar. Also gniessids nu i volle Züge und de Dollar isch grad jetz äxtra für üch sooooo günschtig zum pöschtele ........ Hasta luego bis bald i de Schwiiiz

From Crisundrosche on May 19th, 2011

@sofra: Mier hend üs scho gfragt, was ächt mit üch los isch ;-)! Wo wohned ier denn ez? Schön wenns üch gfallt! S zügle bestaht üs au no bevor... Tja, so ischs Läbe! Hoff hier hend üch guet igläbt und bis gli scho wieder!!!!

From felix on May 19th, 2011

olles guate zum geburtstog PS: wiedereinmal sehr schöne bilder

From s' Glueckskaeferli ;-))) on May 19th, 2011

Viel, viel Glück zum Geburtstag, Cris !!!

From Cris on May 20th, 2011

@FElix und Glückskäferli: Ganz lieben Dank für eure lieben Glückwünsche! ;-)))