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GALAPAGOS Reif fuer die Insel

Written on: Monday April 4th, 2011

A journal entry from: America del Sur

Auf den Paradiesinseln bei heissestem Wetter angekommen, machten wir uns sofort auf die Jagdt nach einem tollen Ausflug. Wir haben gehört, dass es sich lohnen würde, eine Kreuzfahrt zu machen, da man auf viele der Inseln nur so hin kommt. Wir fanden nach einigem Hin und Her ein Schiff, das uns 8 Tage durch die Insen fahren würde. Anschliessend zog es uns natuerlich an den Strand.

Zum Traumstrand an der Bahia Tortuga muss man fast eine Stunde gehen, aber es lohnt sich: Weisser, feiner Sand, blaues Meer, hunderte von Wasserleguanen, welche sich auf den Steinen aufwärmen, Rochen, Mangroven,... Es hat auch Steine,die schwarz sind, da die Galapagos Vulkaninseln sind. Am Sonntag unternahmen wir einen Tauchausflug. Leider war gerade in diesen Tagen Vollmond, dazu ist der Mond x Kilometer näher ist als normal, so dass die Sicht recht schlecht war. Und trotzdem sahen wir Tiere, die wir noch nie gesehen haben, wie Hammerhaie, Riffhaie, grosse Wasserschildkröten, Langusten, Seelöwen schwimmend, Rochen, und ganz viele sonst schöne Fische, grosse Fischschwärme,... Es war allerdings ziemlich anstrengend, da starke Strömung herrschte, und wir immer schauen mussten, dass wir uns nicht verloren. Aber ausser dass mir traurig schlecht wurde auf dem Boot, war es toll, und wir wollen unbedingt nochmals gehen. Aber zuerst ging es los auf unser Schiff namens Angelique. Es ist ein alter Segler (segelt aber nicht mehr, alles mit Motor), und keines der topmodernen Yachten, die man überall sieht. Das macht das Schiff etwas billiger, etwas sympathischer, und hat viele junge Leute dabei. Es haben 16 Passagiere Platz, und 7 Crew-Leute plus unser Guia. Wir starteten auf der Insel Baltra, wo auch der Flughafen ist. Am ersten Nachmittag sahen wir in einer Lagune Flamingos. Schon schräg, diese Vögel auch bei grosser Hitze zu sehen. Denn zuletzt sahen wir diese auf 4000 Meter Höhe in Bolivien. Diese hier waren wunderschön, mit grösseren Schnäbeln als die auf dem Hochplateau. Zudem sahen wir die Nester der Meeresschildkröten, welche nur an Land gehen, um die Eier in den den Sand zu buddeln. Die Kleinen kommen dann alleine zur Welt und gehen selber ins Wasser. Sobald die Schildkröten ausgewachsen sind, kehren die Weibchen immer wieder an den Strand zurück, an dem sie geboren wurden, um wiederum ihre Eier hier zu vergraben. Leider sahen wir keine kleinen Schildkröten raus watscheln. Unsere Truppe besteht hauptsächlich aus englischsprachigen Touris, die kein Spanisch können. Deshalb spricht unser Guia immer Englisch. Er macht das sehr gut und erklärt viel, weiss viel. Am Abend konnten wir beobachten, wie zwei Seelöwen und ein Pelikan fliegende Fische jagten rund um unser Schiff herum. Zudem schwammen dauernd Haie umher. Es war ein herrliches Schauspiel! Vorallem der Pelikan, welcher sich ein etwas zu grosser Fisch zugemutet hatte, so dass der Fisch nicht richtig runter ging. Es sah dann so aus, als ob der Fisch versuche, sich wieder den Hals hoch zu kämpfen... ;-) Über Nacht fuhren wir zur Isla Genovesa, wo wir am anderen Morgen einen wundervollen Vogel-Aufslug machten. Wir sahen unglaublich viele Vögel, riesige Nazca- und Rotfusstölpel, Fregatvögel, eine Kurzohr-Eule, und viele andere. Und das Herrlichste an allem ist, dass diese Tiere keine Angst haben! Man kann sich auf einen halben Meter nähern, und die Tiere schauen einen höchstens schräg an! Es ist echt toll!! Zudem nesten diese Vögel oft einfach mitten auf dem Weg, und man sieht ab und zu die kleinen. Danach konnten wir schnorcheln, was jedoch etwas enttäuschend war, da die Sicht noch immer trüb war. Am Nachmittag stand ein weiterer Ausflug zu den Vögeln an. Zudem sahen wir dort Seelöwen und Robben. Der Mittwoch stand im Namen der Pinguine. Wir sahen die einzigen Warmwasser-Pinguine, die sogenannten Galapagos-Pinguine. Sie sind munzig klein, nur gerade 30 cm. Ich konnte allerdings keine grossen Unterschiede ausmachen zwischen diesen und den Magellan-Pinguinen... Das heutige Schnorcheln war etwas erfolgreicher. Obwohl immer noch schlechte Sicht, sahen wir zwei Weissspitz-Riff-Haie, die kaum zwei Meter von uns umher schwammen! Zudem konnten wir schwimmende Pinguine beobachten, Seelöwen, Rochen, und wieder viele Fischschwärme! Wow, es lohnt sich einfach jede Minute hier zu sein! Ein Ausflug auf die Isla Bartolome stand an, wo wir auf den Aussichtspunkt stiegen, von wo das berühmte Galapagos-Foto her stammt. Und kurz danach auch noch der Besuch auf der Isla Santiago, wo wir auf noch jungem (nur hundert jährig ;-)) Lavagestein umher spazierten. Es ist super, wie jede Insel so einzigartig anders ist!

Auf der Fahrt am Tag nach Puerto Ayora sahen wir viele Rochen, die tatsächlich über Wasser sprangen! Herrliches Schauspiel. Anscheinend machen sie dies, um die Parasiten los zu werden. In Puerto Ayora, auf der Isla Santa Cruz konnte man an Land, wenn man in den Ausgang wollte. Der nächste Tag stand dann ganz im Namen der Riesen-Schildkröten. Zuerst besuchten wir die Darwin Station. Dort werden die Tortugas Gigantes ?gezüchtet". Das heisst, sie lassen die Schildkröten Eier legen, buddeln die Eier aus und legen sie in Käfige. Dort werden sie fünf Jahre lang gehalten, bevor sie sie wieder in die Natur entlassen. So stellen sie sicher, dass diese raren Tiere nicht aussterben. So sahen wir die süssen Babies, aber auch die erwachsenen wirklich riesigen Schildkröten! Wahnsinn! Am Nachmittag besuchten wir dann noch eine Farm in den ?Highlands" (350 Meter über Meer!), wo die Giant Turtles frei rumlaufen können. Dort sahen wir dann tatsächlich auch ein männliches Tier, das auf einem weiblichen sass... ;-) Und zudem ein so riesiges Tier, dass wir es kaum mehr für möglich hielten!

Nach einer Nachtfahrt landeten wir in der Post-Office-Bay auf der Insel Floreana. Unser Führer sagte uns noch am Tag zuvor, wir sollen eine Postkarte mitbringen. Wir hielten das für einen Witz. Aber man hätte tatsächlich eine Karte mitbringen können, und die dort in den Briefkasten werfen. Und die nächste Gruppe, die kommt, kann die Karten durchschauen. Und wenn es eine dabei hat, die an das eigene Land adressiert ist, kann man diese mitnehmen. Die Regel ist aber, dass man die Karte eigenhändig abgeben muss... Aber die Idee ist lustig, und früher funktionierte es anscheinend wirklich so! Da stiegen wir noch in eine Lavahöhle runter. Die ist riesig gross! Kaum vorstellbar wie die entstand! Nämlich so, dass wenn fliessende Lava aussen trocknet, und innen noch weiter fliesst, bis irgend wann kein Lava mehr fliesst und es so innen hohl bleibt. In unserer kam dann irgend wann Wasser, und unser Guia schickte uns immer weiter, und weiter, und das Wasser wurde tiefer, und tiefer... Irgendwann begannen alle ihre Kleider auszuziehen, und der Giude, Omar heisst er übrigens, schickte die Jungs noch weiter, blieb aber selber stehen... Ja genau, er verarschte uns, man konnte am Schluss nur noch schwimmen, und dann gings gar nicht mehr weiter ;-)! Anschliessend suchten wir Riesen-Wasser-Schildkröten beim Schnorcheln. Tatsächlich fanden wir auch einige! Sie sind wunderschön. Einen zweiten Schnorchel-Gang war dann in der sogenannten Devil's Crown. Das ist ein Vulkankrater, unter Wasser. Das war absolut toll dort. Wir schwammen mit Seelöwen, sahen wieder die Weissspitz-Haie und eine wunderschöne Adler-Roche. Wir haben übrigens vor der Kreuzfahrt einen Wasserdichten Kamerasack gekauft, so können wir während dem Schnorcheln Fotos machen! Am Nachmittag versuchten wir Flamingos zu sehen, immer noch auf der Insel Floreana. Allerdings waren wir hier nicht so erfolgreich. So genossen wir am Strand einen toll-kitschigen Sonnenuntergang.

Nach einer sehr schwankenden Nacht erreichten wir die Isla Española, wo wir in der Bahia Gardener – ein weisser Sandstrand – unendlich viele Seelöwen sahen, fotografierten und bestaunten! Mega schön!!! Zudem fanden wir viele Meer- Leguane, die sich an den Steinen aufwärmten. Schöne Tiere! Ihre Farben (rot und gelb) stammen von den Algen die sie essen. Mehr im Norden sind die Leguane nur schwarz. Anschliessend waren wir an zwei verschiedenen Orten schnorcheln, wobei wir nicht so viel sahen. Schildkröten und Rosche sah auch tolle Golden-Rochen, aber das wars dann auch schon. Nachmittags sahen noch viele Meer-Leguane mehr, wieder Seelöwen und viele Nazca-Tölpel. Leider fast keine Blaufusstölpel. Zudem entdeckten wir zwei Bussarde. Dieser Ausflug war etwas mühsam, da es tausend Mücken gab. Wir entschieden uns hier gegen das Gebot, dass man Tiere nicht berühren soll, aber für das Gebot, dass man diese auch nicht füttern soll. Deshalb starben halt einige dieser mühsamen Tierchen... Cool war das Blow-Hole. Das ist eine Lavahöhle, die ins Meer endet. Wenn eine Welle kommt – und die kommen häufig – schiesst das Wasser in diesen Kanal, und wird hoch gedrückt. So spritzt das Wasser meterhoch in die Luft. Tolles Schauspiel! Den heutigen extrem kitschigen Sonnenuntergang genossen wir vom Boot aus. An unserem letzten vollen Tag waren wir am Morgen auf der Insel Santa Fé. Dort sahen wir riesige Kakteen-Bäume, viele Landleguane, wieder mal Seelöwen, unter anderem auch springende, die sich wie Delfine verhielten! An diesem Ort hatten wir den besten Schnochelausflug. Das Wasser war herrlich klar, wir sahen auf weissem Sand Schildkröten, Adlerrochen, riesige Fischschwärme, und ich konnte auch einen Blick auf den Galapogs-Hai erhaschen. Anschliessend fuhren wir weiter nördlich, zu den Plaza-Islands. Wir besuchten die Nord-Plaza, wo man wiederum viele gelbe, fette Landleguane entdeckten. Und auch hier wachsen diese Kaktee, und die Insel an sich war wunderschön, mit ihren roten Pflanzen, den gelben Leguanen, den grünen Kakteen und dem blauen Meer im Hintergrund. Und natürlich Seelöwen, die irgendwie überall sind, aber immer wieder putzig zum zuschauen. Dann hiess es schnell wieder aufs Boot, da wir noch bei Flut in den Kanal zwischen Baltra und Santa Cruz fahren mussten. Auf dieser Fahrt sahen wir tatsächlich einen Wal! Allerdings von weit weg, und man konnte nur ab und zu seinen Rücken sehen, und natürlich die Wasserfontäne! Zudem konnten wir wiederum viele springde Rochen beobachten. Dort angekommen übernachteten wir noch einmal, und hatten wieder das lustige Jagdt-Schauspiel. Es waren sicher fünf Haie um unser Schiff unterwegs! Die waren dann auch am Morgen noch da! Cool! Früh morgens gabs noch einen Besuch auf der Nord-Seymour Insel. Dort hatten wir einen tollen Abschluss: Wir konnten die männlichen Blaufusstölpel beobachten, wie sie die Weibchen mit einem Tanz bezirzten. Zu allem Überfluss kam dann noch ein Leguan dazu. Mensch, diese Natur dort!!! Wir konnten uns fast nicht mehr lösen, aber leider mussten wir, denn schon hiess es für uns wieder: Tschüss Schiff, es war schön mit dir! Zu sagen gibt es noch, dass das Essen sehr fein war. Die haben echt gut gekocht, und es hat immer Früchte und viel Gemüse gegeben. Zudem habe ich immer extra Vegetarisch bekommen! Ab und zu habe ich ein bisschen Fisch probiert, wenn man schon auf dem Meer ist! Ja, sie war toll, unsere Kreuzfahrt, es hat sich jeder investierte Rappen gelohnt.

 

Zurück auf dem Festland, buchten wir gleich wieder zwei Tauchtage. Der erste führte uns nach Seymour, wo wir beim ersten Tauchgang keine Strömung hatten, einen ganzen Schwarm (sicher 20 Stück!!!) Hammerhaie sahen, ganze Familien von Adler-Rochen, Schildkröten, und Rosche und ich sahen am Schluss mit dem Guide auch noch den Schwarzspitz-Riff-Hai. Wir zwei konnten mit dem Guide noch länger bleiben als die anderen, da wir noch genügend Luft hatten. Wow, das war toll! Der zweite Tauchgang war weniger spektakulär. Wir sahen ein paar schlafende Weissspitz-Haie, welche wir wirklich von Nahem bestaunen konnten. Am nächsten Tag (hier muss man immer extrem früh aufstehen, um halb 6, oder 6 gehen sie meistens los, sind dafür um ein Uhr Nachmittags wieder zurück) gings nochmals zu unserem ersten Tauchplatz Gordon Rocks. Diese Tauchgänge waren super, wir hatten nur wenig Strömung und wir sahen extrem viele Fische, und natürlich auch wieder die Hammerhaie;-)! So, das war mal der erste Teil unserer Galapagos-Ferien. Der zweite folgt dann ;-)!

 

From faebel on Apr 4th, 2011

BEAUTIFUL!!!!! Fantastischi Bilder, da wird mer grad so richtig niedisch!! Gnüssed euchi letschte (schöne) Täg no und hebeds guet!

From crisundrosche on Apr 10th, 2011

hi faebel! danke danke, mier gnuesseds vollgas;-)! liebs gruessli