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Iquazu und zurueck nach Trujillo

Written on: Wednesday March 16th, 2011

A journal entry from: America del Sur

Iguazu

Nach unserem Tigredeltaausflug mit dem Boot, fuhren wir abends direkt nach Iquazu. Iquazu ist am Dreiländereck Argentinien, Brasilien und Paraguay. Dort angekommen erschlug es uns fast vor Hitze. Wir fanden auch ein Hostal, obwohl sie uns an der Touri-Info gesagt haben, es sei alles voll. Am nächsten Tag besuchten wir die argentinische Seite der Iquazufälle. Wow, war das schön! Wir kauften auch eine überteuerte Fahrt mit dem Boot, wo wir wirkich unter die Fälle gingen, und so eine krass starke Dusche bekamen;-)! Es war witzig, und da es so heiss war, war die Abkühlung ganz angenehm. Wir waren schwer beindruckt von diesen Wassermengen die da in so einer Kraft runter fallen. Das war sicher eines der eindrücklichsten Erlebnissen unserer Südamerikareise. Viel dazu zu sagen gibt es nicht, schaut euch die Bilder an!

In Iquazu lernten wir ein Paar aus der Schweiz kennen, mit denen wir uns für den nächsten Tag verabredeten. Wir buchten eine Tour, die uns zuerst nach Paraguay zum riesigen Itaipu-Wasserkraftwerk führte. Dieses Kraftwerk produziert am meisten Energie vonallen Wasserkraftwerken der Welt. Es war ebenfalls eindrücklich. Nur haben wir gedacht, wir könnten dann auch reingehen, was uns jedoch verwehrt wurde. Unsere zwei Freunde gingen dann am nächsten Tag nochmals hin, wir jedoch kehrten nach Buenos Aires zurück. Gut, auf jeden Fall durften wir dann in der Stadt namens Ciudat del Este in Paraguay shoppen gehen. Denn anscheinend sollen Elektrogeräte günstiger sein in Paraguay. Wir erkundigten uns lediglich, und fanden heraus, dass das nur ein Märchen ist. Anschliessend fuhren wir in ein Massenabfertigungsrestaurant in Brasilien, wo wir an einem riiiiiiiiiiiiiiiiiesigen Buffet uns bedienen konnten. Und ehrlich gesagt, es war tatsächlich fein!! Aber halt stressig, weil wir nicht viel Zeit hatten und in diesem Saal sicher 300 oder mehr Leute assen. Nächste Station war dann die brasilianische Seite der Iquazuwasserfälle. Als wir aber dort ankamen, hatte es unendlich viele Leute die anstanden, und Rosche und ich zweifelten, dass wir rechtzeitig um halb 7 wieder zurück sein werden, um unseren Bus nach Buenos Aires um 7 Uhr zu erwischen. So liessen wir halt diese Seite der Fälle sein und liessen uns wieder zurück chauffieren. Schade, wir hätten auch diese Seite sehr gerne gesehen. Aber so waren wir sicher, den Bus, und am anderen Tag auch unseren Flug nach Lima zu erwischen. So waren wir also an diesem Tag in drei verschiedenen Ländern, aber bekamen leider nur in Argentinien den Aus- wie auch den Einreisestempel. Dabei hätten wir so gerne auch den Paraguayanischen und den Brasilianischen gehabt! Tja, Pech.

Trujillo 

Es lief alles rund und wir kamen sehr pünktlich in Lima an. Dort hatten wir wieder unseren Lieblingstaxifahrer bestellt, der uns dann zu der Busgesellschaft Linea brachte. Als wir ankamen, hatten wir noch die Hoffnung, es auf den Super-VIP- Bus zu schaffen, der aber 1.5 Stunden nach der Landung fuhr. Als es dann aber Ewigkeiten ging, bis wir durch die Passkontrolle waren, gaben wir die Hoffnung eigentlich auf, denn es blieben uns noch etwa 30 Minuten vom Flughafen zum Busterminal. Aber tatsächlich hat Vladi, unser Taxista, alles rausgeholt und uns zwei Minuten vor Abfahrt des Busees abgeladen. Dann mussten jedoch wieder in einerSchlange anstehen, um noch ein Ticket zu kaufen. So dachten wir schon wieder, dass unser Bus ohne uns gehen würde. Und wieder hat uns Vladi gerettet, indem er mit den Leuten sprach, diese uns an einen anderen Schalter winkten und wir schnell in den Bus hüpfen konnten, der nur etwa 5 Minuten auf uns warten musste. Cool, so hatten wir also unsere bequemen Betten (das kann man wirklich 180 Grad liegen!) nach Trujillo. Unglaublich wie das alles geklappt hat! Und das in Südamerika, wo alle sagen, man solle nicht zu knapp buchen ;-)!

In Trujillo angekommen, nisteten wir uns in einem Hostal ein, ladeten unser noch vorhandenes Peru-Natel auf und riefen Liliana an. So lernten wir am Nachmittag schon das neue Haus von USDA kennen, wo einige Frauen jeweils dienstags fleissig Kappen stricken. Am Abend waren wir bei Liliana und Benno zu einem feinen Gerber-Fondue eingeladen! Mittwoch und Donnerstag gingen wir zur Schule nach Alto Trujillo hoch, um zu schauen, wie es dort so aussieht und um zu helfen. Denn USDA steckte mitten in den Schuljahrvorbereitungen, welches dann diese Woche begann. Es gibt unterdessen zwei definitve, superschöne Schulzimmer, zwei neue, gute Provisorien, und dazu einen Materialraum. Wir wurden sehr herzlich begrüsst, von Kindern, Lehrern, Voluntarios, etc. Es war mega schön, auch nur schon noch einem Jahr wieder zurück zu kehren! Und natürlich wurden wir fast jeden Tag von unsere ehemaligen Gastfamilie zum Mittagessen eingeladen. Hmmmm, und wir liessen es uns schmecken, denn sie kochten selbstverständlich alle unsere Lieblingsgerichte!!! Am Donnerstagabend, nach den Vorbereitungen für den Freitagabend, gingen wir mit ein paar Voluntarios in eine Bar, wo wir Pisco zum selbermixen bestellten. Das war echt witzig, und so schmeckte sogar Rosche der Pisco Sour! Am Freitag war dann Schuljahreröffnung, die in gleissender Hitze stattfand, und für die Kinder sicher todlangweilig war ;-). Denn sie mussten nur ruhig in Reih und Glied zwei Stundne lang stramm stehen... Wenigstens bekamen sie nach einigem Warten von einer Universität Rucksäcke und Schulmaterial als Startgeschenke. Bemerkenswert ist noch, dass nur etwa die Hälfte der Kinder zu der Eröffnung des Schuljahres erschienen! Am Freitag Abend war wieder die Compartiendo de Sonrisa, also das Gratisessen für die Armen in der Stadt selber. Auch da nahmen wir selbstverständlich teil, und spendierten anschlissend allen Voluntarios eine riesige, megafeine Torte. Wir entschlossen uns dann noch, mit ein paar anderen in eine Bar zu gehen. Dummerweise erwischten wir eine, wo gerade eine Rocklifeband spielte. Diese waren so schlecht, und es war viel zu laut, und wir konnten uns gar nicht unterhalten. So waren wir dann schnell wieder draussen. Tja, und Samstag wollten wir unseren Lieblingsstrand Huanchaco besuchen. Wir machten das auch, nur war es leider recht kalt, und wir gingen bald wieder zurück. Am Abend luden wir unsere Gastfamilie Diaz, und Liliana und Benno (die zwei Besucher hatten, also die zwei auch) zum Abendessen in eine Polleria ein. Wir bestellten jede Menge Hünchen, Salat und Pommes und es wurde ein lustiger Abend, den wir kaffetrinked im Haus der Familie Diaz beendeten. Am Sonntag versuchten wir uns nochmals mit Huanchacho. Aber irgendwie wollte uns das Wetter keine rechte Freude machen. Es war sogar sehr neblig als wir ankamen, richtig Herbst!! Viele meinten dann, es hätte was mit dem Tsunami zu tun. Keine Ahnung. Auf jeden Fall hat der Tsunami in Huanchaco nur ganz kleine Schäden angerichtet. So landeten ein paar Palmen, die die Küstenstrasse zierten, im Wasser. Und das Wasser war glaub schon ziemlich hoch, aber es passierte eigentlich nichts. Auf jeden Fall haben wir Mittag gegessen, Kaffe getrunken, und gegen Abend kamen noch zwei Voluntarios von USDA, die mit uns etwas Volley spielten. Am Montag gingen wir wieder nach Alto Trujillo, wo die Talleres wieder begannen. Dort lernen die Frauen, wie man flickt, schmickt, Haare schneidet, näht, Schmuck herstellt,.... Während wir mit den Kindern etwas bastelten. Am Dienstag gingen wir nochmals zur Schule, wo wir uns verabschiedeten, und am Abend überraschten wir Benno mit einer kleinen Party bei sich zu Hause. Es wurde ein lustiger Abend und wir konnten uns so von allen noch richtig verabschieden. Heute Mittwoch werden wir am Abend nach Tumbes (Grenze zu Ecuador) reisen, von wo wir hoffen, möglichst schnell einen Bus nach Guayaquil in Ecuador zu erwischen hoffen. Von dort gehts dann auf die Galapagos-Inseln!!! Wir freuen uns riesig und hoffen, dass der Tsunami nicht allzu viele Schäden angerichtet hat und die Tiere wieder zurück gekehrt sind von ihren Verstecken.

 

From Severa on Mar 20th, 2011

Wow, sehr idrücklich! Viel Spass uf de Galapagos (wär gärn debi!).Liäbi Grüessli

From Mircocito on Mar 28th, 2011

Hola chicos! Ich hoffe ihr gniessids uf de Islas! Ich has hammer gfunde det! Wow, idrückli Bilder vo Iguazu, es hed bi üch vill meh Wasser gha als wo de Martin und ich det xi sind. Vorallem sind bi üs d'Überläuf vom Staudamm nid offe xi :-( Krass, dass de Tsunami z'Trujillo au no Schäde agrichted hed - hender d'Welle xseh gha? Ich bi das WE vomene eiwüchige Skitourekurs zrugg cho. De Kurs isch granate xi - froi mi scho uf Skitoure mid üch nächste Winter (oder no eini im Juni?!? ;-)) Saludos Mirco

From sofra on Apr 2nd, 2011

Hej, Alles soooo toll, möchtid au grad bi üch äne si! Muchos saludos e hasta luego