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Ruinen-Trekking-Abenteuer mit Ziel: MACHU PICCHU

Written on: Sunday July 25th, 2010

A journal entry from: America del Sur

 

1. Tag

Wir standen wie vereinbart morgens um 8 Uhr bei unserem Arriero-Vermittler. Wir hatten ein klein Bisschen Stress, da wir sehr gemuetlich vorher noch fruehstueckten... Aber eigentlich wuessten wir ja, dass man nicht so puenktlich zu sein braucht hier ;-). Eine halbe Stunde spaeter kam ein Arriero und sagte, seine Esel seien bei ihm zu Hause, nur etwa eine halbe Stunde zu Fuss, wir sollen doch das ganze Gepaeck zu ihm tragen (Unser Gepaeck bestand aus einem grossen und schweren Rucksack, einer grossen "Handtasche", einer Gasflasche, einer Kuecke, einem Zelt, zwei Schlafsaecke, 5 "Maetteli", Pfannen, Teller, Besteck, Essen fuer 7 Tage, und unsere Tagesrucksaecke). Das wollten wir nicht, so versprach er, in einer Stunde zurueck zu sein. Na gut, um zwanzig vor zehn war immer noch weit und breit kein Esel, bzw. Maultier zu sehen. Uns wurde es langsam zu viel und schon wollten wir absagen und uns eine andere Agencia suchen, als es hiess wir koennten schon mal vorlaufen und der Arriero kaeme uns dann nach. Etwas gewagt, aber was wollten wir. Wir mussten an dem Tag ca 8 oder 9 Stunden, ca 24 Km gehen, wie wir wussten. So gingen wir mit gemischten Gefuehlen los, liessen unser Hab und Gut liegen wie auch ein Mittagpicknick fuer den Arriero (den sie ihm schlussendlich nicht gegeben haben, der arme Mann musste Stundenlang ohne Essen gehen...). Das Wetter war herrlich und es lief sich gut nur mit dem leichten Tagesrucksack. Schon bald merkten wir allerdings, dass es sehr warm war zum laufen und dass die Stecke sich doch noch hinzog. Die Umgebung ist wunderschoen, bergig, wuestenaehnlich, weit unten der schimmernde Fluss... und wir genossen die Aussicht. Doch langsam aber sicher waren wir extrem froh, ueber 4 Liter Wasser dabei zu haben. Zwar waren wir noch nie in der Sahara, aber etwa so muss es sich anfuehlen. Es ging fast kein Wind, ueber 30 Grad, kein Schattenblaetzchen... Mir wurde zu allem Uebel noch schlecht, so dass ich aufpassen musste um keinen Sonnenstich oder Hizeschlag zu erleiden! Unglaublich, wir konnten mit euch in der heissen Schweiz mitfuehlen! Wenn wieder mal ein kleines Baechlein den Weg querte, naessten wir mit Genuss Hut, T-Shirt, Arme und Haare. Und die Zeit schritt voran und das Ziel schien nicht naeher zu kommen. Uns begannen die Fuesse zu schmerzen, da es sehr viel bergab ging. Kurzum, wir genossen diesen ersten Tag des Trekks nicht besonders. Zudem war immer noch nichts zu sehen von unserem Gepaeck! Erst, als wir den Fluss ueberquert hatten und uns gerade staerkten fuer den Anstieg, der uns bloederweise ganz am Schluss noch bevorstand, kam unser Arriero; uff, einmal aufatmen!! Etwa 1.5 Stunden spaeter, und sogar noch bei Tageslicht, erreichten wir unser Nachtplatz "Santa Rosa". Schnell hiess es Zelt aufstellen und kochen. Und schon vermissten wir Alicho, unser Arriro von Huaraz; dieser hier half uns sozusagen gar nichts, liess sich bedienen und bekochen, und er wusch nur gerade mal seine eigene Tasse ab. Naja, wird wohl muede sein, er musste schliesslich ohne Essen gehen, und das noch viel schneller als wir, dachten wir. Aber so ging es weiter, und wir dachten immer wieder wehmuetig an Alicho, der uns immer das Geschirr abwusch, unsere Zelte aufstellte, uns immer schon Tee und Popkorn bereit hielt wenn wir ankamen... Auf jeden Fall war unsere erste Nacht temperaturmaessig sehr angenehm, wir brauchten kaum einen Schlafsack.

2. Tag

Morgens um 5Uhr ermahnte uns der Wecker, dass heute wieder ein strenger Tag ansteht. Aufstehen, Zmorge essen (hmm, wir bekamen am vorherigen Tag eine frische Papaya geschenkt, frisch ab Baum!!!! Die liessen wir uns schmecken am Morgen!), Zelt abraeumen und los, weitere ca 1000 Hoehemeter ziemlich steil hoch, bis zur Ruinenanlage Choquequirao. Dies ist eine riesige Inkaruine, die von den Spaniern ziemlich zerstoert wurde. Aber die Archaeologen haben tolle Arbeit geleistet und die Stadt super schoen wiederaufgebaut. Es heisst aber, dass erst ungefaehr ein Viertel aller Ruinen gefunden wurden. Ja, da haben sie noch was zu tun! Wir hatten wiederum einen perfekten Tag erwischt und wir genossen die Ruinen in vollen Zuegen. Am spaeteren Nachmittag trafen wir unser Arriero beim Zeltplatz "Choquequirao" wieder, der sich gleich wieder verabschiedete, er werde bei Freunden schlafen, wo seine Esel mehr Futter haetten und er brauche nur etwas zu Essen. Tja, so kochten wir zwei fuer uns Arroz a la Cubana und freundeten uns mit zwei Franzosen an. Uebrigens hat es hier fast nur Fanzosen, man hoert mehr Franzoesisch als Englisch! Schon vorher, noch im Dorf, sprachen wir mit einem franzoesischen Paerchen, das mit dem Velo und Zelt von Quito nach La Paz unterwegs ist!!! Vielleicht treffen wir sie in La Paz wieder. Aber eben, die zwei vom Zeltplatz sprachen beide perfekt Spanisch (er ist Argentinier, sie lebte zwei Jahre in Spanien) und so wurden unsere Spanischkenntnisse wieder mal so richtig gefordert. Aber es war witztig, die zwei waren super cool. Schon bald gingen wir ins Zelt und schlafen, da es am nachsten Morgen wieder hiess, frueh aufstehen.

3. Tag

Diese Nacht merkten wir, wie schlecht unsere Schlafsaecke waren. Wir froren beide (und befanden uns erst auf ca 3000 Hoehemeter!) und waren im Grunde nicht so ungluecklich, frueh aufzustehen. Nach einem schnellen Fruehstueck starteten wir zu unserem -so angekuendigten- strengsten Tag. Zuerst hiess es ca 500 Hoehemeter hochsteigen, nur um dann mehr oder weniger 1500 Hoehemeter wieder nach unten zu wandern, um einen Fluss zu ueberqueren, und mindestens 1000 Hoehemeter wieder bergauf. Manchmal ensteht da so eine Hassliebe zu den Peruanischen Anden... Auch an diesem Tag war es ziemlich heiss. Und uebrigens gingen wir halb Urwald bergauf, runter ging es in einer Art Steppe/Wueste und wieder bergauf zuerst in sehr trockenem Gestruepp, spaeter gings wieder in Urwald ueber. Dort uebernachteten wir in "Maisal" mit einer ganzen Gruppe Deutscher, die diesen Trekk aus Deutschland aus gebucht haben... Wir moechten nicht wissen, was die bezahlt haben... Diese Nacht zogen wir uns waermer an und zogen uns mit einer Bettflasche in den Schlafsack zurueck ;-)).

4. Tag

Heute hiess es (natuerlich nach fruehem Aufstehen, obwohl uns ein kurzer Wandertag erwartete) wieder ca 1000 Hoehemeter bergauf, zuerst lange durch den Urwald, und fast zuoberst wurde es dann bergig, mit vielen stillgelegten Minen. In eine wagten wir uns, fanden aber nichts mehr ;-). Anscheinend haben sie hier Silber und Kupfer abgebaut. Gold haette es auch, aber in zu kleinen Mengen, dass es sich lohnen wuerde. Oben auf dem Pass haette uns eine super schoen Aussicht erwartet, wenn da nicht so viele Wolken um die Gifpel gekrochen waeren. Trotzdem genossen wir dort unser Mittagessen und die Sonne. Nach einem kurzen Abstieg gelangten wir zum Doerfchen Yanama. Dort bietet einfach jede Familie ihren Garten fuer ein kleines Entgelt zum Campieren an. So hatten wir diese Nacht unsere Ruhe zwar vor den Deutschen, doch nicht vor dem Wetter: Ploetzlich fing es an zu regnen. Und hier merkten wir, was fuer ein schlechtes Zelt wir bekommen hatten: Es regnete rein. Mit einigen Stecken konnte Rosche das Schlimmste verhindern und wir verbrachten trotzdem eine relativ trockene Nacht.

5. Tag

Gnaedigerweise regnete es nicht als wir fruehstueckten und unsere Sachen zusammenraeumten. Leider dann aber so ziemlich den ganzen folgenden Tag. Sehr sehr schade, denn wir wanderten in einem super schoenen Tal entlang um man haette tolle Berge gesehen. Mit Betonung auf "haetten". Denn es blieb Wolkenverhangen, regnerisch, und es begann sogar zu schneien. Denn wir stiegen kontinuirlich an, bis sich der Weg am Schluss im Zickzack noch zum Pass auf 4500 Meter hinauf wand. Dort standen wir im ca 10 cm dicken Schnee. Wie wohl unser Arriero mit seinen Sandalen ueber den Pass kame??? Frierend!!! Nun, wir fanden es auch nicht so angehem und stiegen auf der anderen Seite schnell wieder ab. So hatten wir in den letzten vier Tagen von moerderischer Hizte in der Wueste ueber Steppe, Urwald, Gebirge, fast Hochgebirge und Schnee jegliche Klimas. So wird es einem sicher nicht langweilig! Nachdem wir wieder im Regen anstatt im Schnee waren, suchten wir vergebens nach einem trockenem Plaetzchen um zu essen. Fuer mich wurde es schon langsam kritisch (wer mich schon mal mit Hunger erlebt hat kann sich vorstellen, dass Rosche es langsam mit der Angst zu tun bekam... ;-D). Weit unten im Tal, in einem kleinen Dorf entdeckten wir einen Huehnerunterstand, der Huehnerlos war und trocken!!! So liessen wir uns unser Essen halt dort geniessen. Weiter gings immer noch im Regen, allerdings nie richtig stark, sondern meist Niesselregen. Aber muehsam wars trotzdem. Nach langem Gehen Tal abwaerts kamen wir dann in ein Dorf namens Ccolpapampa. Dort fanden wir eine Frau, die zum Zeltplatz ein kleines Plastikhaeuschen zur Verfuegung stellte, wo wir im Trockenen kochen konnten, und der Arriero im Trockenen schlafen. Denn er hatte weder Zelt noch Schlafsack dabei...Dieser Abend war eher ungemuetlich und wir verschwanden schnell im Zelt. Gluecklicherweise hoerte es dann doch mal wieder auf zu regnen, aber die Nacht wir trozdem sehr kalt.

6. Tag

Wir erwachten endlich wieder unter stahlblauem Himmel... Aber heute war fuer uns nicht mehr wandern angesagt. Fuer den Arriero schon, er musste den Rueckweg ueber einen sehr hohen Pass antreten. Er hatte etwas Angst, dass er nicht darueber kaeme mit seinen Mulas... Aber das wissen wir nicht, wir schickten ihn mit unserem restlichen Essen los. Uebrigens braucht er fuer den Rueckweg nur zwei Tage (die wir ebenfalls bezahlen mussten), da er direkter gehen kann. Hoffentlich kam er gut wieder zu Hause an. Der Abschied war kurz und schmerzlos, da wir uns nicht so verbunden fuehlten mit ihm. Wir unsererseits mussten mit unserem Gepaeck noch etwa 20 Minuten laufen, bis wir zur "Bushaltestelle" kamen. Natuerlich musste auch hier gewartet werden, bis der Bus voll ist. Das dauerte sicher 2 Stunden...Naja, machte nichts, wir hatten nicht mehr so viel vor an diesem Tag. Naemlich fuhren wir mit dem Combi nach Santa Teresa (Rosche hat schon langsam ein Durcheinander mit den vielen heiligen Frauen: St. Marta, St. Rosa, St. Teresa, St. Maria, St. Barbara...), einem gemuetlichen Dorf Naehe Machu Picchu. Dort ist das Klima sehr angenem und nachts nicht so kalt. Unser urspruenglich Plan war es, mit ganzem Gepaeck weiter zu reisen, nach Aguas Calientes, und dann nach Cusco mit dem Zug(der aber sehr teuer ist). Beim Nachtessen hat uns aber die Servierduese auf die gloriose Idee gebracht, unser Hauptgepaeck hier zu lassen und hier zurueck zu kommen. Von hier ist es mit dem Bus nach Cusco zwar etwas laenger, aber viel billiger. Gute Idee!

7. Tag

Also los, wichtigste Utensilien zusammenpacken und am naechsten Morgen frueh nach Hidroelectrica (Ja, das ist ein Wasserkraftwerk und es leben nur Arbeiter dort) und von dort den Zuggleisen entlang zu Fuss nach Aguas Calientes laufen. Dieser Wandertipp bekamen wir von dem Guía der deutschen Reisegruppe und erwies sich als vorzueglich. Dieser schoene Wanderweg schlaengelt sich durch die Taeler, ueberall erheben sich die beurwaldeten Huegel und Berge. Wunderschoen und nur ca 2.5 Stunden (wenn man sich nicht verquatscht...). So gelangten wir in diese Stadt, die mitten im Nichts und nur fuer Touristen steht. Nichts Tolles, aber man muss hier halt hin, wenn man Machu Picchu sehen will. An eine billige Unterkunft ist gar nicht zu denken, aber wir fanden eine die ganz ok war im Verhaeltnis. Auch hier fanden wir einen tollen Mercado mit gutem und guenstigem Essen. Denn hier kostet alles viel mehr als ueblich und in den Tourirestis wollten wir wirklich nicht essen. So blieb uns nur noch das ueberteuerte Ticket zu kaufen und uns frueh schlafen zu legen, da es am naechsten Tag seeeeeeeeehr frueh los ging.

8. Tag

Um halb vier Uhr standen wir tatsaechlich auf, um um vier Uhr loslaufen zu koennen. (Um diese Zeit standen an der Busstation bestimmt ueber hundert Leute, wobei der erste Bus erst um 5.30 Uhr losfaehrt!) Wir pilgerten mit vielen anderen vorwiegend jungen Leuten die ca 1000 Stufen zu Machu Picchu hoch. Um ca 5.10 Uhr waren wir oben... Und waren etwa unter den ersten 200 Leuten die anstanden... Weshalb so frueh, fragen sich vielleicht die einen oder anderen. Es ist so, dass die ersten 400 Leute das Glueck haben, einen Stempel zu bekommen, den es einen erlaubt, auf den einen Berg, Waynapicchu, zu steigen. Alle anderen haben Pech. Und wir hatten Glueck!! Da hat sich das fruehe Aufstehen doch gelohnt! Denn nur die Leute aus den ersten zwei Bussen konnten sich noch so ein Ticket ergattern! Zudem hatten wir auch Glueck, dass wir die Zeit noch auswaehlen konnten. Man kann nur um 7 Uhr oder um 10 Uhr hoch. Wir wollten gleich um 7 und konnten das auch. So begann unser Tag mit einem Spaziergang quer durch die Ruinen, um dann gleich wieder weiter hoch zu steigen. Nun verstehen wir auch Raña, es war wirklich ziemlich streng, und steil! Aber: vale la pena, die Aussicht war wunderschoen und atemberaubend. Wir verweilten lange dort oben, machten viiiiiele Fotos ;-). Uebrigens haben wir den ganzen Tag immer mal wieder Leute kennegelernt. Entweder sind sie aus den USA oder aus Frankreich... Ein Paerchen war gerade auf ihrer Hochzeitsreise; In drei Monaten rund um die Welt, und heute waren sie schon den zweiten Tag auf Machu Piccu... Naja, wenn schon denn schon, oder? Lohnen wuerde es sich glaub schon, denn alles zu sehen an einem Tag ist fast unmoeglich. Wir versuchten es aber so gut wie moeglich, und stiegen einen anderen Weg wieder ab, um den Templo de la Luna zu betrachten. Dort musste Rosche unbedingt von den Fledermaeusen ein Foto machen ;-). Dies war ein langer und ebenfalls anstrengender Weg. Es geht halt immer hoch, runter, hoch, runter... Dafuer hat es dort weit weniger Leute als auf dem Waynapicchu. Weiter ging unsere Entdeckungsreise auf den viel kleineren Huchuypicchu. Auch das ein Ziel, das sich die meisten Touris sparen, wir aber sichtlich genossen, da wir die einzigen dort waren!! Dann verliessen wir diesen Bereich und begaben uns auf den Weg durch die Ruinen. Ab und zu versuchten wir bei einer gefuehrten Tour mit einem Ohr hin zu hoeren und erfuhren so ein wenig ueber die verschiedenen Tempel. Aber im Prinzip weiss man diese Sachen ja nicht wirklich, sondern vermutet es nur. Es ist ja nichts ueberliefert. Wir merkten langsam, dass wir eventuell etwas wenig Wasser dabei hatten... Trotz Wassermangel und schrecklicher Hitze wollten wir unbedingt noch die Inkabruecke sehen, die etwas weiter entfernt lag, und anschliessend noch auf den ca 3000 Meter hohen Berg Machu Picchu steigen. Wir versuchten uns mit wasserhaltigen Fruechten etwas Fluessigkeit zuzufuehren, aber das ist schon hart, wenn man drinken moechte und nicht kann. Aber es hat sich gelohnt, die Aussicht ist wiederum der Hammer. Rosche ist voll in seinem Element...fotografisch und auch anderes...;-). Ziemlich geschafft, aber voller Eindruecke verliessen wir die Ruinenanlage um 5 Uhr nachmitttags, als sie wieder schloss... Nun stand uns nur noch der Abstieg ueber die vielen Treppen wieder bevor (was uns am naechsten Tag Muskelkater bescherte!. Wieder in Aguas Calientes angekommen mussten wir unbedingt Wasser kaufen und schnell auf dem Mercado ein Menú essen, um auf direktem Weg ins Hotel zu steuern. Um halb 8 vielen wir totmuede ins Bett!! Wohl der strengste Tag unseres Trekkts!

Am naechsten Tag gingen wir trotz mueden Beinen den wunderschoenen Weg entlang der Schienen wieder zurueck. Als wir in Hidroelecrica auf den Combi warten mussten, kamen wir mit drei Chauffeuren ins Gespraech, die Touris von ihren Trekkings abholen mussten. Das war ein super Gespraech, gut fuer unser Spanisch und die Jungs waren sehr aufgeweckt und clever. Sie sehen die Probleme Perus sehr realistisch. Aber es ist halt schwierig was zu aendern. Am Nachmittag kamen wieder in Santa Teresa an. Nachdem unser Hostal ploetzlich mehr Geld wollte, wechselten wir kurzerhand, verbrachten noch eine Nacht dort und fuhren am naechsten Tag nach Santa Maria. Dort versprach uns eine junge Chica eine Direktfahrt nach Cusco. Sie wollte das Geld sofort sehen, aber wir wollten erst zahlen wenn wir wirklich fahren. Und ploetzlich fuhr der Bus, und die Chica niergens mehr. Taj, dachten wir, bezahen dann halt dem Fahrer. Die Fahrt zog sich extrem hin, da eine riesige Baustelle uns wieder mal ueber eine Stunde warten liess, kaum abgefahren. (Der Ort dort hiess ueberigens Santa Barbara ;-D). Gerade als die Baustelle geoeffnet wurde, merkten wir, dass der eine Reifen unseres Buses keine Luft mehr hatte. Gut, also auch noch Radwechsel. Rosche zeigte gerade seine handwerklichen Faehigkeiten, dank denen wir nach kurzer Zeit weiterfahren konnten. Ca eine Stunde spaeter hielt der Fahrer, er muesse jetzt Mittag essen. Aber vorher haben wir eine Stunde gewartet und er haette mehr als viel Zeig gehabt um zu essen! Peruaner!!! Auf jeden Fall kamen wir dann irgendwann in Urubamba an, ca 1.5 Stunden vor Cusco. Hier hielt er an und verkuendete, er werde nun nicht mehr weiter fahren, er wohne hier. Ach stimmt, wir sind in Peruuuuuuu, da waere es ja ein Wunder, wenn mal was auf Anhieb klappen wuerde! Dies bescherte uns also eine Nacht im Heiligen Tal, in einer schrecklichen Absteige. Deshalb auch keine Ausfluege und schnell weiter am naechsten Tag nach Cusco. Endlich!!!!! Wir finden eine fuer Cusco guenstige Unterkunft mit herrlichem Blick auf die Stadt.

 

From Cristina und RoschE on Jul 25th, 2010

Achtung, es sind grad drue neue Blogs druffe, inklusive eine vo uesem Gastschriiber! Also ned verpasse und bis Huaraz III (oder wer die andere no verpasst hed natuerli au no wiiter!)zrugluege!! Viel Spass bim Laese

From sofra on Aug 2nd, 2010

Ier sind schu chli "Trekking" verruckti ;-))) Laufid bis d'Schuesohle brännid und üchi Battrie (nie)leeeer sind. Also uf zum nächschte Trekk....