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Ecuador

Written on: Sunday March 7th, 2010

A journal entry from: America del Sur

  

Schweren Herzens verliessen wir Pasto, da wir ja auch noch etwas mehr von Suedamerika sehen wollten. Aber wenn wir ehrlich sind, dann war Pasto, beziehungsweise Ricaurte das Highlight schlechthin? (auf jeden Fall fuer mich und meine Eltern?aber natuerlich hats auch Rosche gefallen!). Aber ebe, unsere Reise fuehrte uns nun ueber die suedliche Grenze Kolumbiens nach Ecuador. Nach stundenlangem Busfahren, Taxi, wieder Taxi, wieder Bus, wieder Taxi,? erreichten wir Quito in Ecuador. Dies war in etwa wieder gleich hoch wie Pasto, also vom Klima her keine Umstellung. Quito ist riesig, und wir sahen nur einen kleinen Teil. Unter anderem besuchten wir den "Midad del Mundo" (Mitte der Erde). Da kann man zwischen der Sued- und der Nordhalkugel hin und her huepfen ;-). Aber der Mittelpunkt ist es nicht so wirklich, sie haben Quito einfach ausgewaehlt, weil es auf dem Aequator und auch sonst touristisch praktisch liegt. Es gibt zwei Orte. Der eine, mit grossem Monument, ist gar nicht wirklich auf dem Aequator, sondern ca 200 m weiter. Dort waren wir und liessen uns die Beweise erklaeren, warum das nun der Aequator sei. Mit dem Wasser nach rechts und nach links abfliessen und so weiter. Hier sei es jedem und jeder selber ueberlassen, was er/sie glauben will? Ich fand es interessant!

 Wir uebernachteten uebrigens in der Ferienwohnung eines Schweizer Ehepaares, das war super! Er arbeitet mit der Unterschicht in Quito, und es war extrem interessant, was er alles zu erzaehlen hatte. Aber da wir nicht nur in der Stadt bleiben wollten, begaben wir uns auf einen Zweitagestrip in die Berge von Ecuador. Dort besuchten wir die Laguna Quilotoa, die in einem Vulkan auf ca 3800 m ueber Meer liegt und fuer uns wunderschoen war, auch wenn sie anderen Leuten nicht besoders gefallen hat? ;-)  Dort war es eisig kalt (aber wunderschoen!), und wir deckten uns mit Alpaca-Sachen ein ;-)! Herrlich weich und kuschelig?Anschliessend liessen wir uns von einer Indígena in einer dreistuendigen Wanderung durch wunderschoene Landschaft in ein kleines Doerfchen fuehren. Dort uebernachteten wir, um frueh morgens um 4(!) den Bus zu erwischen, der uns nach Saquisilí auf den Markt brachte. Herrlich, so ein suedamerikanischer Markt mit tausend schoenen Handarbeiten? Da koennte man sein gesamtes Erspartes ausgeben, wenn man denn Platz haette in der Koffer ;-)! Bald hatten wir jedoch keinen Platz mehr in unseren Rucksaecken, so dass wir uns auf den Weg zum Cotopaxi-Nationalpark machten. Der Cotopaxi ist mit 5900 Meter Hoehe der hoechste Vulkan Ecuadors. Wir begnuegten uns allerdings mit dem Refugio, das auf 4800 Meter stationiert ist. (Man kann mit dem Auto aber bis auf 4500 Meter fahren, aber pssst, niemandem sagen ;-)). Aber wir schwoeren euch, diese 300 Hoehemeter hatten es in sich; es windete so stark, dass man immer mal fast wieder nach hinten umkippte! Zudem merkt man die Hoehe, gaell Mirco und Raña;-)! Aber es war herrlich, der Cotopaxi ist ein wunderschoener Berg! Seht euch die Fotos an! (Natuerlich haette es uns "gluschtet" ganz raufzusteigen?!)

 

 

Ein weiterer Flug/Bus/Taxi-Tag brachte uns uns zuerst mit dem Flieger nach Loja, dann mit dem Bus an die peruanische Grenze, mit dem Taxi an die richtige Grenze, mit einem weiteren Taxi nach Sullana in Peru. Diese Stadt brachte uns alle fast zum verzweifeln, weils nur laut und stickig war. Weil wir auf der Suche nach einem Nachtbus nicht fuendig wurden, gings mit dem Bus weiter nach Piura, wo wir gluecklicherweise einen Nachtbus hatten, der uns dann nach Trujillo brachte. Voellig muede und zerschlagen von der muehsamen, langen Reise, kamen wir dort an, und bekamen ein super, schweizerisches Fruehstueck bei Frei's!. In Trujillo besuchten wir die Orte, wo wir arbeiten, zeigten meinen Eltern alles, gingen an den Strand und bestaunten einige Ruinen. Meinem Vater war es viel zu heiss und er freute sich sichtlich, wieder in die kalte Schweiz zu kommen ;-). Meine Mutter hatte noch eine Woche laenger Zeit, und wir beschlossen, noch nach Cusco zu reisen. Aber nur sie und ich. Dazu dann aber im naechsten Blog!

 

 

PS: Die Fotos zum Blog Welcom to the Jungel sind nun auch noch online! Unser Gastbruder Giancarlo hat sein Wunder vollbracht, cool!!         

 

From maestro Rana on Mar 8th, 2010

Coole Bilder! Coole Erlebnisse! Was will man mehr...

From Michaela und Markus on Mar 9th, 2010

lese jeweils mit interesse deiner/euer blog... ist ein klein wenig wie selber ferien machen...herzliche grüsse aus dem kalten luzern..

From Markus on Mar 10th, 2010

Typisch Schweizer...bezahlten mehr für die Führerin damit sie wandern können als sie für den Bus bezahlt hätten...und das mit der Hitze ist so eine Sache. Damals wusste ich noch nicht, dass der März nochmals sooo kalt wird. Dann doch lieber die 'Thermojäckchen der USDA im heissen Altotrujillo. Aber Quito war genial. Trujillo mit der Wüste würde mir auf Dauer nicht so liegen..

From cris on Mar 10th, 2010

@markus: hihi, ja, das mit der hitze ist so eine sache. ich moechte auch nicht hier wohnen.... aber glaub mir, cusco umgebung haette dir auch gefallen!! aber ich haette gern so ein mix, zwischen sooo heiss, und soooo kalt! wobei es nicht mehr so heiss ist wie ende februar. immer noch heiss genug, vorallem in alto vergehe ich jeweils fast!! hihih, ja gías sind teurer als busfahren... aber es war wunderschoen, die wanderung, oder!?!

From sofra on Mar 11th, 2010

"Berg wir kommen" Ja eben; doch nicht sooooo ein Spazierganz ;-) auf die 5000 bis 6000 Tausender zu kommen wie du "Cris" es dir vorgestellt hast ;-) Aber in euren neuen warmen Sachen aus Alpaca (haben Markus Jacke gesehen) sind euch auch die Götter gut gesinnt und es geht dann bei den nächsten Touren ganz leichtfüssig und mit viel Power den Gipfeln entgegen ;-) Es warten noch ganz, ganz viele Höhenmeter auf euch (wie wir vernommen haben) also übt schön mal ein bisschen im "Suuuurstoffzält;-))) Hasta luego und viel Schnuuuf