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Von der Nordkueste Kolumbiens bis Bogota

Written on: Saturday January 30th, 2010

A journal entry from: America del Sur



Nachdem wir die Kueste Kolumbiens nach einem relaxten Tag am Strand verlassen hatten, gings relativ muehsam ins Landesinnere, ein Kaff namens Mompos. Wir mussten x-mal den Bus wechseln, und einmal ein Taxi nehmen. Dieses Taxi war recht tueckisch. Er erzaehlte uns, er fahre direkt nach Mompos. Wir glaubten das natuerlich (es haette glaub auch einen Bus gegeben, aber keinen direkten, und die Leute sagten natuerlich, es gaebe keinen...) und stiegen, nachdem wir den Preis noch runtergemaertet hatten, ein. Irgendwann, so nach zwei drei Stunden Fahrt hielt er an und sagte, wir seien hier. Wir merkten schnell, dass wir nicht in Mompos sind, und er sagte, er haette gar nie gesagt, er fahre nach Mompos und so weiter. Dummerweise hatten wir nicht mit dem Fahrer selber verhandelt, sondern mit einem anderen, der jedoch auch mitfuhr. Ich habe dann all mein Spanisch zusammen gekratzt und ihn ziemlich angeschnautzt. Aber es nuetze alles Zettern nichts, wir mussten einen weiteren Bus nehmen. Tja,that is South Amerca ;-). Naja, das kleine Staedtchen war echt suess und extrem ruhig. Es lief so ziemlich gar nichts, man konnte auch nichts unternehmen. Und da es auch noch einfach unglaublich heiss war, ohne ein Lueftchen, ohne ein kuehles Nass irgendwo, gings schon schnell wieder weiter.

Naechste Station war Bucaramanga. Eine riesige Stadt, die nichts tolles war. Nur die unmittelbare Nachbarstadt Giron, war im Kern wiederum unglaublich schoen. Es gibt so viele Kolonialstaedte hier, die sind soooo schoen und friedlich!!!!

Nach einer weiteren kurzen Busfahrt gelangten wir nach San Gil. DIE Adventure-Stadt in Kolumbien. Man kann hier Ravten, Paragliden, Hoelentripps machen, Nationalpaerke besuchen, baden im Fluss, viele herzige Kolonialdoerfer besuchen, .... Wir beschraekten uns auf eine Hoehle, die ziemlich cool war. Wir mussten einemal robben (Rosche sagte da zu mir: so, nun kommst du auch noch zu deinen Militaer-Erfahrungen ;-), und einmal kam uns das Wasser bis ueber das Kinn, und der Fels war 10cm hoeher! Lustig. Und natuerlich gingen wir, wenn wir schon wieder einmal die Moeglichkeit hatten, etwas wandern zwischen diesen Kolonialdoerfern. Es war wirklich schoen. Baden und dabei viiiiiele Insektenstiche einfangen gehoerte natuerlich dazu. Die Stadt selber ist auch schoen, friedlich, mit einem tollen Hauptplatz, der zum Sein einlaedt.

Und schon gings noch weiter in die Hoehe, nach Villa de Leyva. Das liegt mitten in den Bergen, ca 2100 m ueber Meer. Es ist doch schon ziemlich kuehl, wir sind uns da waermeres gewoehnt ;-). Am Tag ist es zwar extrem angenehm, auch heiss an der Sonne, aber nachts wirds emfindlich kuehl. Ich sitzte gerade im Faserpelz draussen am Kompi und schreibe dies. Hier ist es wunderschoen, ruhig, relaxt, und die Gegend gleicht etwas Europa. Hier koennen wir wieder mal wandern, juhuiii! Wir waren auf einer Wanderung, wo wir eine Rohrzuckerfabrik antrafen. Das war super, wir sahen den ganzen Ablauf, vom Rohr bis zum Block, der nachher verkauft wird. Toll, wie sie die resten des gepressten Rohrs trocknen und wieder brauchen um Feuer zu machen, um den Zucker zu kochen. Wir kauften so einen noch warmen Block nur aus Spass. So richtig brauchen koennen wir den nicht...! Man koennte hier auch viele Wasserfaelle besuchen, doch fehlt es momentan so ziemlich an Wasser. Schade, auch fuer die ganze Umwelt ist das nicht so toll. Wir mieteten auch einen Tag ein Velo, mit dem wir alle umliegenden Sehenswuerdigkeiten besuchten, wie das Fossil eines riesigen Knonosaurus, und Steine, die aussehen wie ueberdimensionale Penisse. Irgendwie sollte das sowas sein wie Stonehenge in England. Heute wollten wir zu einem Aussichtspunkt raufwandern. Wir merkten, als wir wieder unten waren, dass wir viel zu weit gegangen sind... Irgendwie dachten wir, es muesste doch weiter oben sein, aber irgendwann wurde der Weg so, dass man lange Hosen, bessere Schuhe und eine Machete haette mitnahmen sollen. So kehrten wir halt wieder um. Aber den richtigen Punkt hatten wir doch gefunden!

Leider muessen wir morgen diesen wunderschoenen Ort wieder verlassen. Wir werden noch eine Salzkathedrale in der Naehe von Bogota besuchen, bevor wir uns in Bogota selber mit meinen (Cristina) Eltern treffen werden.

 

From faebel on Feb 1st, 2010

wenn man Eure Bilder so ansieht, sieht das doch schon ziemlich nach Erholung aus.......und die Höhlentour sogar mit elektrischem Licht. Wie verdamme ich oder besser mein Knie heute ncoh unsere Höhlentour mit dieser grauenhaften Kerze....im Semuc Valley ;-) Wiiterhin vel Spass wünsch ich üch

From Maestro Rana on Feb 1st, 2010

Irgendwiä gsehn ich de Mirco und mich immer meh i üchere Reis! Villa de Leyva, Ziquapira, Bogota öppä di glich Tour, aber ich verstah üch, es isch ächt schön dette! Colombia es muy bella, Shakira es de ahi:) Höhlätour hender scho meh Glück gha als de Fäbel und ich, au wenn Fäbel jetzt gads dim Chnü sicher au wieder besser!! Du Yogurt, du!! Grüessli

From Maestro Rana on Feb 1st, 2010

Übrigäns recht es cools Teil i de Hand, Cris;)

From faebel on Feb 1st, 2010

@maestro rana ha nie behauptet es gieng mim Knü ned besser ;-) Aber dezumal hani def s Für in Frankrich gseh ;-) Nüt Yoghurt, luged mer denn weder wer da es Yoghurt isch maestro ;-)

From sofra on Feb 5th, 2010

Da haltid ier üch aber zünftig "fit". Gsunds ässe viel Sport ;-))) wenn de nume nid nu die Kultstätte sini grossi Wirkig to hed Cris ;-)Nei, nei bi soooo vielne Insektestich hend die Götter kei Chance!!! Also gönd nid wieder zwieeet und lönd üch nid verwütsche ;-))) Salut carnaval e "Sännenchilbi" (mit em Maestro Rana ufem Turnverein Wage ;-))) olà espana!!!

From Andrea on Feb 11th, 2010

Hey ier zwoi, lose grad world music special, isse Mango, luege üchi Bilder a und versuech debi ganz fescht zvergässe, was mier hie für Wätter hend. Das glingt mr aber nid so rächt, willi immer nonig ganz ufgwärmt bi, obwohli scho mede en halb Stund dihei bi. Gnüüüüüüüüüüüüssids! Ach übrigens, de Rosche hed ja scho uuuu vil Haar im Gsicht. Gseht aber nid schlächt us. Und noch was: sind am Sa mitem Igor go chlättere in Root, aber das heder villicht scho verzellt. liebs Grüessli und en dicke knuddel