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Cartagena, Taganga, Ciudad Perdida

Written on: Sunday January 17th, 2010

A journal entry from: America del Sur

 

Ja, Cartagena haben wir uns noch kurz angesehen. Die Altstadt ist wirklich wunderschoen, so wie das immer alle sagen. Leider war absolute Hochsaison, und alles war voll. Wir mussten uns dann mit einer Absteige zufrieden geben? Cool war auch unser Ausflug zu einem Schlammvulkan, Volcano de Lodo El Totumo. Der ist ca. 10m hoch, und ist wirklich mit Schlamm gefuellt. Man kann dort baden, und das ist ech ein spezielles Erlebnis! Es waren zwar extreme viele Leute drin, aber man konnte sich sowieso nicht bewegen. Der Schlamm trieb einen immer aufwaerts. Anscheinend soll das auch gesund sein fuer die Haut. Auf jeden
Fall wars lustig, wie ihr auf den Fotos erkennen koennt. Anschliessend konnte man sich im See abwaschen.
 

Weiter in Taganga, das ist ein kleines Staedchen, oder besser ein Dorf,  noerdlich von Cartagena. Wir dachten, das sei klein, herzig und romantisch?Als wir da ankamen, traf uns fast der Schlag. Der kleine Strand war ueberfuellt, und wir hoerten, dass es keine Zimmer mehr gaebe. Dank ein paar Irlaender, die drei Stunden lang ein Hotel suchten, bekamen wir ein Doppelbett in einem 5Bettzimmer. Tja, besser als nichts. Und es ist nicht mal so schlecht. Taganga ist anscheinend DER Ferienort fuer Kolumbianer. Zusaetzlich war noch ein Feiertag an einem Montag?. Schrecklich. Wir entschieden uns dann, in die Ciudad Perdida, also Verlorene Stadt,  zu wandern. Die Tour dauerte fuenf Tage, und wir hofften, dass dann die schlimmste Hochsaison vorbei war. Um dem Chaos am Tag zuvor auch etwas zu entgehen, gingen wir am Nachmittag auf einen Tauchausflug. Es war schoen wieder mal zu tauchen, auch wenn uns die Unterwasserwelt in der Karibik nicht gerade vom Hocker haute :-).

die Ciudad Perdida kommt man nur gefuehrt. Also mussten wir eine Tour buchen, die inclusive vier Naechte, fuenf Tage, Fuehrer und Essen beinhaltete. Das ist eine Wanderung durch den Urwald, man ist wirklich in the middle of nowhere und schlaeft in Haengemattenquartieren, die ueberdacht sind, und Mosquitonetze haben. Essen kriegt man reichlich, auch wenn wir uns drei mal mit Sandwich begnuegen mussten. Nach der zweiten Nacht wurde Rosche von einem Skorpion gestochen, der sich in seiner Muetze einqurtierte. Es tat hoellisch weh. Zum Glueck war da noch ein Einheimischer, der irgendwelche Rituale vollbrachte und eine  Salbe darauf strich. Trotzdem dauerten die Schmerzen 24 Stunden an. Das war aber auch das schlimmste Erlebnis, sonst wars echt toll. Am dritten Tag, kurz vor den 1200 Treppen, die schlussendlich zum Ziel fuehrten, mussten wir acht mal denselben Fluss ueberqueren. Dazu mussten wir die Schuhe ausziehen, die waeren sonst eh nass geworden. Und um nicht immer wieder die Schuhe anziehen zu muessen, behielten wir dazwischen jeweils die Flipflops an. Auch nicht alltaeglich, mit Flipflops durch den Urwald zu laufen ;-). Diese Ruinen, die ca im Jahre 500 gebaut wurden, sind extreme eindruecklich und es ist erstaundlich, wie die Leute dies damals fertig brachten, und wie das dann auch entdeckt wurde! Denn diese Stadt liegt wirklich mitten im Tschungel! Sie ist riesig gross, und bot fuer 1700 Leute Unterkunft., und bestand aus 350 Huetten.  Viele Tiere sahen wir nicht, trotzdem dass wir weit ab von jeglicher Zivilisation waren. Zu viele Touris gehen dort taeglich hin und her. Und doch sahen wir auf dem Rueckweg, da konnte jeder so schnell gehen wie er oder sie wollte, eine Schlange. Das Glueck hatten aber nur wir zwei!!! Sie war ca 1.5 m lang, schwarz mit gelben Streifen. Wunderschoen, aber eben auch halt etwas beaengstigend. Sie ging uns zwar aus dem Weg, blieb aber ganz in der Naehe, wir konnten sie also wirklich richtig gut betrachten. Erst im Nachhinein erfuhren wir, dass sie ungiftig war. Aber man weiss ja nie. Ja, das war toll, diese Tage im Urwald. Wir badeten in vielen Fluessen, legten einige Kilometer zu Fuss zurueck (Raņa, es war im Fall kein Spaziergang?. :-))! Nach einem Erholungstag am Beach gehts dann weiter nach Mompos, einer kleinen Stadt im Landesinnern.

 

From martina on Jan 18th, 2010

Schön wieder emal öpis vo üch z läse! De Bricht isch mega interessant, am liebste wetti au gad debi sii ;-) Schlamm hed würkli en reinigendi Wirkig uf d Huut, also gönd nur nu einisch, wenner numal d möglichkeit hend! Schicke üch liebi Grüess, hoffentlich bis bald...

From Conny on Jan 19th, 2010

viele Dank für die tolle Reisebricht. Würd am Liebste da alles miterlebe! gnüsseds and take care

From Maestro Rana on Jan 19th, 2010

Und habt ihr den Besuch bei der Farm getätigt? Cooler Bericht! Der Biss finde ich auch toll! Ich hoffe es geht dir gut Roger! Weiterhin eine schöne Reise!

From crisroschE on Jan 22nd, 2010

@Maestro Raña: ne, die gfeikti cocifarm semmer ned go aluge, die haet foer 1 stond fuehrig 15 franke welle, do mer al inklusive gha haend haemmer gar ned 30 franke metgno, da esch jo ned wennig gaeld in kolumbie. Ond jo, mer gods weder gut, de stech hed 1 tag weh do ond de fenger esch ca 2 taeg taub gsi.

From sofra on Jan 22nd, 2010

Hola ier "Tschungelers" Hej, gsend ja wirklich us wie in "Ton brännt" au zwoi Ueberblieeebsel wie vo vor 500 Jahr ;-))) Nei, nei isch ja gar nid möglich. Zwoi in Flipflops vor 500 Jahr ;-))) eher nid. Aber de Tschungel mit all sine Tücke hed bis hüt die glichi Faszination au uf üch gha. E gueti Reis und wenig(Touris)Moskitos ;-)