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Xigatse

Written on: Tuesday October 9th, 2007

A journal entry from: mongolia/china/nepal

9.-10. Oktober 2007

Heute ging es nun los auf unsere "Abschlusstour" der Reise. Wir haben eine sechstaegige Jeep Tour organisiert von Lhasa nach Kathmandu:

  • Am Steuer: Zada, ein tibetischer Land Cruiser Pilot
  • Copilot: Sangpo, ein tibetischer Guide und frischgebackener Papi
  • Auf den Ruecksitzen: Astrid & Patrick
  • Hinter den Ruecksitzen: 2 Mountain-Bikes fuer den letzten Akt der Tour und unsere Rucksaecke
  • Mit freundlicher Unterstuetzung von: Buddha (als Abziehbild auf den Rueckspiegel geklebt)

Der erste Tag der Tour beginnt noch sehr harmlos. Wir fahren gemuetlich richtung Himalaya Gebirge zum ersten Etappenhalt in Xigatse. Die Fahrt beginnt bei blauem Himmel durch herbstlich gelb gefaerbten Baumalleen. So aehnlich, wie wenn man im Oktober ins Maggiatal fahren wuerde...ausser dass wir uns bereits auf 3800 m.ue.M. befinden. Bei einem nahegelegenen Flussabschnitt machen wir einen Halt bei einer tibetischen Incencestaebchen Fabrik. D.h. per Wassermuehlenkraft werden spezielle Hoelzer an Steinen gerieben und zermalmt bis ein roetlicher Brei entsteht, aus welchem dann die Duftstaebchen erstellt und abgepackt den vorbeikommenden Touristen angedreht werden.

Am Nachmittag erreichten wir dann Xigatse, den zweitgroessten Ort in Tibet nach Lhasa. Dort stand ein Besuch des Kloster Tashilhunpo auf dem Programm. Waehrend dem Rundgang merkten wir bald, dass unser Guide Sangpo doch einiges ueber den Buddhismus und die Gepflogenheiten der Moenche zu erzaehlen weiss, obwohl er selber nicht zu den besonders religioesen Tibetern zaehlt.  Besonders gefallen haben uns die ziemlich jungen in gelbe Gewaender und Muetzen verhuellte Moenche, die dem Vorsingmoench alles kreuz und quer nachlallen und anschliessend im Speiseraum des Klosters verschwinden und Ihr Abendessen einnehmen. Oh...die Kueche war auch ein optischer Leckerbissen. Wir machten allerdings kein Foto davon, da in den tibetischen Kloestern fuer jeden Schnappschuss ein Heidengeld einkassiert wird. Aber die Kochtoepfe waren ungefaehr so gross, dass sich ganze Rinder darin kochen liessen.

Nach einem tibetischen Abendessen tranken wir noch ein, zwei Schlummerbierchen in der Karaoke-Bar. Leider gab es kein Gesang, dafuer demonstierte uns die Barkeeperin anhand indischer Schnulzesongs stolz, wieviele Dezibel ihre Lautsprecher aushalten.