Loading Map...

Wulumuqi

Written on: Thursday September 27th, 2007

A journal entry from: mongolia/china/nepal

26.-28. September 2007

 

Ab jetzt wird wohl definitiv etwas chaotisch auf unserer Reisekarte ...

 

Quer durch die Taklamakan-Wueste gelangten wir nach Wulumuqi (sprich wie die Uyghuren: Wulumutschi), bzw. Urumqi (sprich wie die Englisch-sprachigen: Urumtschi).

Hier haben die Chinesen ihre "Ich bin ein Platzhirsch und verdraenge Dich"-Strategie vollkommen und erbarmungslos umgesetzt. Obwohl es eigentlich die Hauptstadt der uyghurischen Provinz Xinjiang ist, gibts hier kaum mehr etwas Uyghurisches und schon gar nichts Kyrgisisches mehr. Weder die Haeuser noch die Leute erinnern mehr daran. Wie wird es angesichts dieser Stadt wohl in Lhasa/Tibet aussehen?

Da wir ja bereits schon einige chinesische Staedte gesehen haben, und die eigentlich immer wieder etwas aehnlich sind, gibts nichts mehr Neues ueber die Stadt zu berichten. Ein paar Eindruecke haben wir fotografisch festgehalten. Ansonsten froehnten wir dem suessen Nichtstun, nahmen mental Abschied vom orientalischen Xinjiang und lassen die Vorfreude auf Tibet aufkommen.

Gleich hinter unserer Unterkunft war die "Middle School No 29". All morgendlich gabs hier einen Morgenappell und waehrend dem Vormittag fanden auch die Turn- und Gymnastikstunden im Freien statt. Wobei dieser sich nicht Wesentlich vom Appel unterschied und uns wohl jede Freude an Sport und Bewegung verdorben haette.

So langsam aber sicher zieht der Herbst ein. Im ganzen Nordwesten von China sind die Flip-Flop- und kurze-Hosen Temparaturen nun vorbei und wir verpacken diese Sachen gaaanz tief unten im Rucksack. - zumindest vorlaeufig. 

Am Freitagabend gings mit dem Flugzeug weiter nach Xining, um von dort mit der hoechstgelegenen Bahn der Welt nach Lhasa zu reisen.